ADAC Misstöne: Die E-Mobil-Branche reagiert prompt

Politik und Förderprogramme

Testsieger im ADAC Eco-Test2012: Renault Fluence

Der ADAC testete kürzlich einige Autos, darunter auch Elektrofahrzeuge auf ihre Schadstofferzeugung und Ökobilanz. Erstaunlicherweise befand sich ein Elektrofahrzeug, der Volvo C30, nicht unter den Besten. Lediglich der Renault Fluence gelangte dabei auf das Siegertreppchen. Die Interpretation des ADAC-Vizepräsidenten brachte zusätzlich Verwirrung bei den Experten. Indes reagierte die Branche, hier stellvertretend der Bundesverband Solare Mobilität e.V. (BSM), prompt und mit mehr Sachlichkeit und Aufklärung an der Zivilgesellschaft, als man sonst von einem Verein wie dem ADAC erwartet hätte.

Der BSM reagierte zusammengefasst wie folgt:

Der elektrische Antriebsstrang bleibt bei allen derzeitigen technologischen Bemühungen und denen der vergangenen 100 Jahre anderer Antriebe der mit Abstand effizienteste bei der Umsetzung von Energie in Bewegung.

Wann immer die Öko-Bilanz von elektrischen Fahrzeugen mit Verbrennern verglichen wird, schneiden Emobile aufgrund ihrer Effizienz sehr gut ab. Beim aktuellen EcoTest des ADAC wurden acht Fahrzeuge unter die Lupe genommen, und auch hier belegt ein Elektroauto, der Renault Fluence Z.E., den Spitzenplatz. Dabei ist bemerkenswert, dass Elektro-Fahrzeuge nicht automatisch jeden Vergleich gewinnen. Der Volvo C30 landete auf dem fünften Rang. Allerdings müssen die Voraussetzungen und Annahmen dieser Untersuchungen schon speziell formuliert werden, damit die sparsamsten Benziner überhaupt eine Chance haben.

Der ADAC-Vizepräsident Thomas Burkhard interpretierte das Ergebnis auf seine Weise: "Der Dreck entsteht zwar nicht am Auspuff, sondern am Kraftwerk, aber wo die CO2-Emissionen entstehen, ist der Umwelt völlig egal!" Unter diesem Aspekt müsste natürlich auch die Öl-Erzeugung mit in die CO2-Bilanz einfließen. Dann sähe es für alle Verbrennungsantriebe einschließlich Hybride ganz düster aus: Bei einem realistischen Vergleich kann nicht die Stromerzeugung global, aber der Benzinverbrauch lediglich lokal am Auspuff betrachtet werden.

Von Zero Emission gehen auch die OEMs aus

E-Mobilisten unterstützen gerade nicht den Ausbau von Kohlekraftwerken, sondern bemühen sich, Strom aus erneuerbaren Energien zu laden. Der Bundesverband Solare Mobilität (BSM), mit über 22 Jahren ältester Verband der Elektromobilität und mit einer großen Zahl tatsächlich elektrisch fahrender Mitglieder, kann sich hier ein Urteil erlauben. Sein Vorsitzender Thomic Ruschmeyer ergänzt: "Elektromobilität schöpft sein Umweltpotential natürlich erst dann vollumfänglich aus, wenn regenerative Energiequellen zum Einsatz kommen, das ist doch spätestens seit den Versuchen auf Rügen in den 90er Jahren klar. Deshalb haben wir das in unserer Namensgebung - entgegen den Lippenbekenntnissen anderer - unverkennbar zum Ausdruck gebracht". Dieselbe Annahme treffen übrigens die Automobilkonzerne selbst, wenn sie bei der Berechnung des CO2-Flottenmixes die elektrischen Fahrzeuge mit null Kohlendioxid ansetzen und unabhängig von der Art des Strombezuges sich diese „0“ auf ihren Flottenverbrauch anrechnen lassen.

Schlecht gerechnet

In der letzten Zeit gab es gelegentlich Meldungen, wonach elektrische Fahrzeuge nicht so umweltfreundlich seien, wie immer behauptet wird. Dabei werden die offensichtlichen Vorteile stets außer Acht gelassen: Das elektrische Auto erzeugt im Stau und an der Ampel auch ohne teure Automatikprozedur (Start-Stop) weder Lärm noch Abgase, und die verwendete Energie landet auf der Straße und nicht zu zwei Dritteln in Wärme, wie es beim Benzin-/Dieselmotor der Fall ist. Außerdem verbessert sich die Ökobilanz eines Elektrofahrzeuges im Laufe der Zeit, weil der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix stetig zunimmt. Dagegen wird der ohnehin miserable Wirkungsgrad des Ottomotors mit zunehmendem Alter des Fahrzeugs durch den Verschleiß der vielen mechanischen Teile immer schlechter. Wenn das Elektrofahrzeug dann auch noch mit heimischen, erneuerbaren Energien betrieben wird, bleibt das Geld und damit die Wertschöpfung im Lande und fließt nicht für importiertes Öl in politisch eher unsichere Länder. Diese Liste ließe sich beliebig weiter fortsetzen.

Der Fahrer macht den Unterschied

Nachdem mittlerweile schon Reichweite (Bedarfsanalyse), Preis (Vollkostenrechnung) und Sicherheitsbedenken keine ernsthaften Einwände gegen die Elektromobilität mehr darstellen, gelangen nun die genannten Vorzüge des elektrischen Antriebs auf den Prüfstand. In die Ökobilanz des E-Mobils wird jetzt seine Herstellung und vor allem die der Batterie einbezogen sowie das Laden mit konventionellem Strommix. Das Verhalten des Nutzers bleibt dabei bedauerlicherweise außer Acht. Aber gerade da ließe sich feststellen, dass sich Eigentümer von elektrischen Fahrzeugen meist aus Gründen des Umweltschutzes für diese Antriebsart entscheiden und deshalb auch grünen Strom bevorzugen. Anders als bei Tankstellen mit fossilen Kraftstoffen kann man beim Laden bewusst entscheiden, wo der Strom herkommt, denn ein moderner „EMobilist“ fährt generell bewusster und auch nur, wenn es notwendig ist. Gleichzeitig ist er damit also sehr viel kostengünstiger unterwegs.

ADAC-Vize Burkhard bemängelte die sonst üblichen Testbedingungen, die Fahren ohne Licht, Scheibenwischer oder Heizung bzw. Klimaanlage vorsahen, zu Recht als "wenig realistisch". Das gilt aber ebenso für vorgewärmte Verbrennungsmotoren, moderate Beschleunigungszyklen oder Start-Stop-Prozeduren, die unsere täglichen Kurzstrecken zur Arbeit oder zu Einkäufen nicht abbilden. Trotzdem gewann auch unter diesen denkbar schlechtesten Voraussetzungen der elektrische Renault Fluence.

Vom verbrauchsarm schöngefärbten Heizgerät zum effizienten Bewegungstrainer

Der EcoTest des ADAC hat außerdem gezeigt, dass die Herstellerangaben hinsichtlich des Spritverbrauchs bis zu 50% von den gemessenen Werten abweichen und für den normalen Alltag mit vielen Kurzstrecken, Kaltstarts und innerstädtischen Stop&Go-Verkehr weit entfernt von der Realität liegen. Die absoluten Verbrauchswerte unserer konventionellen Autos haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert. Schon in den 70er Jahren gab es Pkw, die mit 6 bis 7 Litern auf 100 km auskamen. Viel weniger schaffen aktuelle Modelle auch nicht. Wenn man berücksichtigt, dass davon 4 bis 5 Liter für das Produzieren von Wärme verwendet werden, wird der enorme Spielraum bei der Effizienz deutlich. Bereits heute verfügbare Elektroautos fahren ohne einschränkende Fahrweise schon mit einem Benzinäquivalent von durchschnittlich 1,5 l/100km.

Wie bei allen Ökobilanzen kommt es selbstverständlich auch darauf an, welche Energie eingesetzt wird, hier also, wo der verwendete Strom herkommt. In Deutschland haben sich dafür sogenannte Gold-Labels für die Ökostromerzeugung bzw.-verwendung etabliert. Deren überzeugendsten Vertreter wie Naturstrom AG, Ewerke Schönau oder Greenpeace Energy achten darauf, dass durch den Tarif soviel Investitionen in neue heimische Kapazitäten getätigt werden wie Kundenstrom verbraucht wird.

(lp/wattgehtab.com)


Der elektrische Antriebsstrang bleibt bei allen derzeitigen technologischen Bemühungen und denen der
vergangenen 100 Jahre anderer Antriebe der mit Abstand effizienteste bei der Umsetzung von Energie in
Bewegung.
Wann immer die Öko-Bilanz von elektrischen Fahrzeugen mit Verbrennern verglichen wird, schneiden EMobile
aufgrund ihrer Effizienz sehr gut ab. Beim aktuellen EcoTest des ADAC wurden acht Fahrzeuge unter
die Lupe genommen, und auch hier belegt ein Elektroauto, der Renault Fluence Z.E., den Spitzenplatz. Dabei
ist bemerkenswert, dass Elektro-Fahrzeuge nicht automatisch jeden Vergleich gewinnen. Der Volvo C30
landete auf dem fünften Rang. Allerdings müssen die Voraussetzungen und Annahmen dieser
Untersuchungen schon speziell formuliert werden, damit die sparsamsten Benziner überhaupt eine Chance
haben.
Obwohl ein Elektrofahrzeug den ersten Platz belegt, interpretiert der ADAC-Vizepräsident Thomas Burkhard
das Ergebnis auf seine Weise: "Der Dreck entsteht zwar nicht am Auspuff, sondern am Kraftwerk, aber wo die
CO2-Emissionen entstehen, ist der Umwelt völlig egal!" Unter diesem Aspekt müsste natürlich auch die Öl-
Erzeugung mit in die CO2-Bilanz einfließen. Dann sähe es für alle Verbrennungsantriebe einschließlich
Hybride ganz düster aus: Bei einem realistischen Vergleich kann nicht die Stromerzeugung global, aber der
Benzinverbrauch lediglich lokal am Auspuff betrachtet werden.
Von Zero Emission gehen auch die OEMs aus
E-Mobilisten unterstützen gerade nicht den Ausbau von Kohlekraftwerken, sondern bemühen sich, Strom aus
erneuerbaren Energien zu laden. Der Bundesverband Solare Mobilität (BSM), mit über 22 Jahren ältester
Verband der Elektromobilität und mit einer großen Zahl tatsächlich elektrisch fahrender Mitglieder, kann sich
hier ein Urteil erlauben. Sein Vorsitzender Thomic Ruschmeyer ergänzt: "Elektromobilität schöpft sein
Umweltpotential natürlich erst dann vollumfänglich aus, wenn regenerative Energiequellen zum Einsatz
kommen, das ist doch spätestens seit den Versuchen auf Rügen in den 90er Jahren klar. Deshalb haben wir
das in unserer Namensgebung - entgegen den Lippenbekenntnissen Anderer - unverkennbar zum Ausdruck
gebracht". Dieselbe Annahme treffen übrigens die Automobilkonzerne selbst, wenn sie bei der Berechnung
des CO2-Flottenmixes die elektrischen Fahrzeuge mit null Kohlendioxid ansetzen und unabhängig von der Art
des Strombezuges sich diese „0“ auf ihren Flottenverbrauch anrechnen lassen.
Schlecht gerechnet
In der letzten Zeit gab es gelegentlich Meldungen, wonach elektrische Fahrzeuge nicht so umweltfreundlich
seien, wie immer behauptet wird. Dabei werden die offensichtlichen Vorteile stets außer Acht gelassen: Das
elektrische Auto erzeugt im Stau und an der Ampel auch ohne teure Automatikprozedur (Start-Stop) weder
Lärm noch Abgase, und die verwendete Energie landet auf der Straße und nicht zu zwei Dritteln in Wärme, wie
es beim Benzin-/Dieselmotor der Fall ist. Außerdem verbessert sich die Ökobilanz eines Elektrofahrzeuges im
Laufe der Zeit, weil der Anteil erneuerbarer Energien am Strommix stetig zunimmt. Dagegen wird der ohnehin
miserable Wirkungsgrad des Ottomotors mit zunehmendem Alter des Fahrzeugs durch den Verschleiß der
vielen mechanischen Teile immer schlechter. Wenn das Elektrofahrzeug dann auch noch mit heimischen
erneuerbaren Energien betrieben wird, bleibt das Geld und damit die Wertschöpfung im Lande und fließt nicht
für importiertes Öl in politisch eher unsichere Länder. Diese Liste ließe sich beliebig weiter fortsetzen.
Bundesverband Solare Mobilität e.V.
Wilhelmstraße 92, 10117 Berlin / berlin@bsm-ev.de / +49-30-3266 2998
Matthias Breust
Bundesverband Solare Mobilität
Öffentlichkeitsarbeit
m.breust@bsm-ev.de
0170-540 32 96
030-3266 2998
Der Fahrer macht den Unterschied
Nachdem mittlerweile schon Reichweite (Bedarfsanalyse), Preis (Vollkostenrechnung) und
Sicherheitsbedenken keine ernsthaften Einwände gegen die Elektromobilität mehr darstellen, gelangen nun
die genannten Vorzüge des elektrischen Antriebs auf den Prüfstand. In die Ökobilanz des E-Mobils wird jetzt
seine Herstellung und vor allem die der Batterie einbezogen sowie das Laden mit konventionellem Strommix.
Das Verhalten des Nutzers bleibt dabei bedauerlicherweise außer Acht. Aber gerade da ließe sich feststellen,
dass sich Eigentümer von elektrischen Fahrzeugen meist aus Gründen des Umweltschutzes für diese
Antriebsart entscheiden und deshalb auch grünen Strom bevorzugen. Anders als bei Tankstellen mit fossilen
Kraftstoffen kann man beim Laden bewusst entscheiden, wo der Strom herkommt, denn ein moderner „EMobilist“
fährt generell bewusster und auch nur, wenn es notwendig ist. Gleichzeitig ist er damit also sehr viel
kostengünstiger unterwegs.
ADAC-Vize Burkhard bemängelte die sonst üblichen Testbedingungen, die Fahren ohne Licht,
Scheibenwischer oder Heizung bzw. Klimaanlage vorsahen, zu Recht als "wenig realistisch". Das gilt aber
ebenso für vorgewärmte Verbrennungsmotoren, moderate Beschleunigungszyklen oder Start-Stop-
Prozeduren, die unsere täglichen Kurzstrecken zur Arbeit oder zu Einkäufen nicht abbilden. Trotzdem gewann
auch unter diesen denkbar schlechtesten Voraussetzungen der elektrische Renault Fluence.
Vom verbrauchsarm schöngefärbten Heizgerät zum effizienten Bewegungstrainer
Der EcoTest des ADAC hat außerdem gezeigt, dass die Herstellerangaben hinsichtlich des Spritverbrauchs bis
zu 50% von den gemessenen Werten abweichen und für den normalen Alltag mit vielen Kurzstrecken,
Kaltstarts und innerstädtischen Stop&Go-Verkehr weit entfernt von der Realität liegen. Die absoluten
Verbrauchswerte unserer konventionellen Autos haben sich in den letzten Jahrzehnten kaum verändert.
Schon in den 70er Jahren gab es Pkw, die mit 6 bis 7 Litern auf 100 km auskamen. Viel weniger schaffen
aktuelle Modelle auch nicht. Wenn man berücksichtigt, dass davon 4 bis 5 Liter für das Produzieren von
Wärme verwendet werden, wird der enorme Spielraum bei der Effizienz deutlich. Bereits heute verfügbare
Elektroautos fahren ohne einschränkende Fahrweise schon mit einem Benzinäquivalent von durchschnittlich
1,5 l/100km.
Wie bei allen Ökobilanzen kommt es selbstverständlich auch darauf an, welche Energie eingesetzt wird, hier
also, wo der verwendete Strom herkommt. In Deutschland haben sich dafür sogenannte Gold-Labels für die
Ökostromerzeugung bzw.-verwendung etabliert. Deren überzeugendsten Vertreter wie Naturstrom AG, EWerke
Schönau oder Greenpeace Energy achten darauf, dass durch den Tarif soviel Investitionen in neue
heimische Kapazitäten getätigt werden wie Kundenstrom verbraucht wird.
Mit dem Nudelholz erschlagen
Meine Oma hat mit dem Nudelholz ausschließlich Teig bearbeitet - und nicht meinen Opa. Das Nudelholz ist
ein Haushaltsgerät und kein Mordwerkzeug. Die Oma macht den Unterschied. Beim Auto ist es ebenso. Die
Fahrweise beeinflusst das Gefährdungspotential und den Verbrauch. Das Elektromobil ist sauber. Es wird, so
hat z.B. die Berliner E-Mini-Studie gezeigt, auch erheblich rücksichtsvoller gegenüber anderen
Verkehrsteilnehmern gefahren.
Wem also sicher, leise und abgasfrei Fahren nicht umweltfreundlich genug ist, der folge der Empfehlung des
BSM und verwende Strom aus erneuerbarer Energie - nicht nur für's Fahren, sondern generell im Haushalt,
also auch für Toaster, Kaffeemaschine, Flachbildschirm etc. Aber selbst diejenigen, denen der Strommix
einerlei ist, fahren elektrisch bereits effizienter und immerhin sicher und leise. Egal wie laut und von wem das
Gegenteil behauptet wird.

Kommentare 

 
-8 #11 2012-08-21 12:02
Von "Zero-Emission" zu sprechen, nur weil regenerativer Strom berücksichtigt wird, ist falsch. Erst wenn das gesamte Stromnetz ausschliesslich regerativ erzeugten Strom transportiert, kann diese Aussage gelten. Anders verhält es sich bei regenerativ erzeugtem Wasserstoff für Brennstoffzelle nfahrzeuge.
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+6 #10 2012-06-07 21:44
Als AutomotiveOEM ist es undenkbar dass Autos zu Investitionsgüt ern mutieren, also muss es mit aller Lobbymacht verhindert oder schlechtgeredet werden. Diese Faktenbiegerei ist schlicht einfach nur peinlich, die Spitze der OEM-Vogel-Strauss-Politik...

Emobile haben für den Besitzer geldwerte Vorteile: Die Nutzung ist sehr billig, zudem sind keine Verbrauchsstoff e wie Öl-, Filter und Bremsbeläge zu bezahlen. Wenn in paar Jahren der Akku ersetzt werden muss gibts zum gleichen Preis die doppelte Reichweite, der alte dient dann im Haus als Speicher für die Photovoltaikanl age. Diese macht den Besitzer ganz unabhängig von Konzernen.. offGrid-Autonom ;-)
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+3 #9 2012-06-07 07:26
Ich verstehe nicht, warum bei der Argumentation für die Elektroautos niemand an den Endtransport der Ölprodukte bis zu den Tankstellen denkt. Wieviel Liter Diesel werden gebraucht, um einen Liter Treibstoff zur Tankstelle zu befördern?

Bei Elektroautos muss man (ähnlich der Pipelines) ein Mal die Leitungen verlegen, die gibt's aber schon, und dann kann man unendlich nachtanken.
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+4 #8 2012-05-22 21:40
auch wenn die e-mobilität noch in der entwicklung steckt....mein alter benziner läuft noch einige jahre. und was ich an wertverlust für die anschaffung eines verbrenners einspare, gebe ich wenns dann soweit ist für ein e-auto aus. im idealfall tanke ich es dann mit der eigenen fotovoltaikanla ge!
....auch den ölmultis zum trotz!
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+5 #7 2012-05-14 12:50
Die Idee mit dem E-Automobilclub finde ich auch gut. Der hätte sogar realistische Chancen, sich langfristig zu etablieren, da bei immer mehr Autofahrern ein Umdenken stattfindet. Schade, dass der ADAC sich noch so ultrakonservati v und spröde gibt und nicht einmal bereit ist, E-Autos fair zu bewerten.
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+10 #6 Jürgen Kohlhammer 2012-04-14 06:16
Ich selbst fahre einen Smart CDI und werde mir im kommenden Jahr einen E-Car zulegen. Entweder den Smart ED oder den Renault Zoe.

Es ist schade, aber auch bezeichnend, dass der ADAC sich auch in der heutigen Zeit für das "immer weiter so" stark macht. Als langjähriges Mitglied werde ich jetzt austreten.

Es ist tatsächlich Zeit für einen zukunftgerichte ten Automobilclub!
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+4 #5 2012-04-01 13:47
Wattgehtab schreibt: Unter diesem Aspekt müsste natürlich auch die Öl-Erzeugung mit in die CO2-Bilanz einfließen. Dann sähe es für alle Verbrennungsant riebe einschließlich Hybride ganz düster aus: Bei einem realistischen Vergleich kann nicht die Stromerzeugung global, aber der Benzinverbrauch lediglich lokal am Auspuff betrachtet werden.
So testet der ADAC :Um Elektrofahrzeug e und PlugIn-Hybrid (hier werden Kraftwerksemiss ionen berücksichtigt) gleich wie Fahrzeuge mit Verbrennungsmot or zu behandeln, werden zukünftig alle CO2-Emissionen von der Quelle bis zum Rad (WTW = Well-to-Wheel) zur Bewertung herangezogen. Dabei werden die gemessenen CO2-Emissionen (Werte vom Tank bis zum Rad = TTW, Tank-to-Wheel) zu den CO2-Emissionen, die für die Bereitstellung des Kraftstoffs/Stroms entstehen (Wert für Quelle bis zum Tank = WTT, Well to Tank) addiert.
Fazit : Wer liest und keine Vorurteile pflegt ist im Vorteil.
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+3 #4 2012-03-31 19:13
Nach dieser ECOTEST Panne glaube ich, es wäre an der Zeit ein E-Automobilclub zu gründen. Ich könnte mir vorstellen, dass dies eine erfolgreiche Geschichte werden würde. Jedes Jahr 10000 bis 20000 neue Mitlgieder (E-Autofahrer) sind doch eine interessante Perspektive. Es wäre Toll wenn dann dieser E-Automobilclub einen neuen Ökotest erfinden würde, wo dann sehr realitätsnah die Autos mit unterschiedlich en Antriebskonzept en verglichen werden könnten -
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+3 #3 2012-03-30 08:46
Was will denn der ADAC bei einem E-Car denn neben der Straßen reparieren? Deshalb sind diese Fortbewegungsko nzepte für die Autoclubs (und viele andere) Teufelszeug! Und die Lobby schüttet ihr Öl noch ins Feuer. Nur diesmal werden sie sich selbst verbrennen.
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+12 #2 2012-03-27 08:35
Der ADAC möchte seine Mitglieder, und das sind überwiegend Verbrennerfahre r die von Elektrofahrzeug en auf Grund der "kleinen" Reichweite nichts halten, bei der Stange halten. Dasselbe geht bei uns in AT mit dem ÖAMTC ab. Die haben zwar ein Elektroauto im Pool, machen aber genauso sinnlose Tests um dann zu sagen: "Auto taugt nix"...Wenn Sie mich fragen: Autofahrerclubs haben keine eigene Meinung, sondern nur die Meinung der (deutschen) Automobilherste ller...
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