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Projektergebnisse „E-mobil NRW“ aus Düsseldorf – der Abschluss als Startschuss für ein e-mobiles NRW

Politik und Förderprogramme

Ausschnitt Projektflotte Das vom BMVBS und dem Land NRW geförderte Projekt „e-mobil NRW“ im Rahmen der Modellregionen Elektromobilität, hier NRW, konzentriert sich auf den Kern der derzeitigen E-Mobilitätsdiskussion: Der Schaffung eines Marktes, der Evaluierung der Nutzerprofile und der Aufklärung der Bevölkerung. Eines der Ergebnisse aus NRW: 80% der Probanden würden für den Preis eines konventionellen Fahrzeugs die derzeit gegebenen Nachteile geringeren Komforts bei einem Elektro-PKW in Kauf nehmen!

„Elektromobilität auf eine solide Basis, auf ein solides Fundament stellen und nicht nur herumprobieren“ – das ist ein Fazit von Hr. Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf AG. „Wir haben das beste geschaffen, was geschaffen werden kann – wir haben einen Markt geschaffen“. Mit diesen Kernaussagen eröffnete der Chef der Stadtwerke Düsseldorf die Abschlussveranstaltung am 30.06.2011 in der Turbinenhalle.

(Anm.d.Redaktion: Im Rahmen der „Wave“, angeführt und initiiert von dem Schweizer E-Pionier Louis Palmer - „Mit dem Solartaxi um die Welt", und „Zero Emission Race - in 80 Tagen um die Welt“ - wird auch die NRW-Landeshauptstadt Düsseldorf Mitte September ein Lade-/Haltepunkt auf der Rallye quer durch Europa von Paris nach Prag von über 20 E-Fahrzeugen sein und dann mit seiner e-mobilen Leistungsschau aufwarten können – wir halten euch auf dem Laufenden...).

Eingeladen waren alle Teilnehmer des Projektes als Teil der Bundesinitiative Modellregionen Elektromobilität:

  • für die Projekt begleitende Wissenschaft: Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie GmbH
  • für die Bereitstellung der Induktionstechnologie die Lufthansa Technik
  • für die Bereitstellung der E-Fahrzeuge die Firmen e-Gefühl und e-Motion Technologies
  • für die Mobilitätskompetenz die Organisation „Drive“ Carsharing
  • für die Produkt- und Markteinführung und Projektdurchführung die Stadtwerke Düsseldorf, Brühl, Hilden, Emmerich, Schwerdte, Fröndenberg sowie Energieversorgung Oelde und Monheimer Elektrizitäts- und Gasversorgung
  • die Landeshauptstadt Düsseldorf
  • das Ministerium für Wirtschaft, Energie, Bauen, Wohnen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen
  • das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen sowie
  • für den Projektförderer und die Evaluierung das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS)

Das sei erst der Beginn der Förderung elektromobiler Innovation durch den Bund, so Dr. Veit Steinle, Abteilungsleiter des BMVBS. Nach dem erfolgreichen Abschluss der Testläufe zahlreicher Produkte, vom Pedelec über E-Scooter bis hin zu bereits vollwertigen Elektrofahrzeugen sowie Ladestationen sollen Schaufensterprogramme und Technologie-Leuchttürme in Kooperation mit den Modellregionen dafür sorgen, dass eine weiterführende Vernetzung der Elektromobilität in die Fläche gewährleistet werde.

Die Projektleiterin der Stadtwerke Düsseldorf, Frau Dr. Susanne Stark gab zu verstehen, dass die zurückliegenden eineinhalb Jahre der grundlegenden Orientierung über viele unbeantwortete Fragen bis hin zu Lösungen eine intensive Pionierleistung aller Beteiligten war, so auch der 72 Projektmitarbeiter, die alleine die Stadtwerke Düsseldorf aufbrachte.

Als besondere Herausforderung stellte sich die Frage der „Betankung“ und der Wartung der Fahrzeuge heraus. Mit einer gewöhnlichen Ladesäule ließen sich die Anforderungen und Herausforderungen der künftig 40 von den Stadtwerken Düsseldorf betriebenen Ladestationen nicht lösen. Zwei Optionen wurden ausgewählt: RFID-Buchung und die Direktbezahlung mit Bargeld bzw. EC-Karte. Die Smartphone-Anbindung sowie das offene Parken & Laden mit einem eigenen E-PKW-Tarif werden in Kürze umgesetzt und angeboten werden.

Für die Wartung wurde eigens ein Ausbildungsprofil zum/r Hochvoltfachingenieur/in geschaffen und eine eigene Batterie-Teststation angeschafft, die von der AWISTA im Hause der Stadtwerke Düsseldorf betrieben wird.

Das Produkt Mobilität wird im Zusammenwirken von EVU, Mobilitäts-Dienstleister Drive und der erweiterten Kundengruppen Privat und Unternehmen gestaltet.

Eine betreute Masterarbeit ergab bei einem Citymaut-Modell, das auf 10 Cent je Fahrt basiert, eine Einnahmequelle in Höhe von 30.000 €/Tag, bis zu 9 Mio €/Jahr. Von diesen Einnahmen könnten als Kompensation jährlich für 10 % dieser Einnahmen bspw. 150 Pedelec-Park- und Ladeplätze geschaffen werden.

Die Kommunikation innerhalb der Projektgruppe stellte der wissenschaftliche Begleiter vom Wuppertal-Institut, Georg Wilke als vorbildlich und als wichtigen Erfahrungsschatz für künftige Projekte heraus. Darüber hinaus habe dieses Projekt gezeigt, dass die Wissenschaft sich neu aufstellen müsse, weil sie sich für die Erzeugung praxistauglicher Ergebnisse auf pragmatische Alltagsfragen innerhalb des Ablaufs aber auch der Testanwender einstellen muss.

Die begleitende wissenschaftliche Untersuchung, für die bislang erst Zwischenergebnisse vorliegen konzentriert sich auf privat- und betriebliche Probenutzungen von Elektrofahrzeugen, deren Auswertung über in den Fahrzeugen angebrachte Datenlogger erfolgt, so z.B. die Fahrprofile (z.B. an 90% der Tage wurden die Fahrzeuge bis zu 50 km / bis zu 2 Stunden bewegt; aber an 45% der Tage gab es Standzeiten; an 85 % der Wochen (à 7 Tage) waren die Fahrzeuge 24 Stunden am Netz).

Nur knapp ein Viertel der Testfahrer waren weiblich; das durchschnittliche Alter der Probanden lag bei 46 Jahren, zwei Drittel waren Bezieher mittlerer Einkommen von monatlich über 2.000 € und bis zu 5.000 €, nur etwa 15% Bezieher höherer Einkommen. Untersucht wurden die Erwartungshaltung vorher und die Erfahrungswerte danach. So wurde beispielsweise der bereits zuvor als hoch eingeschätzte Spaßfaktor im Umgang mit E-Fahrzeugen durch die gemachten Erfahrungen noch getoppt! Besonders positiv aufgefallen sei natürlich wiederum die Beschleunigung.

Gut 80% der Probanden würden für den Preis eines konventionellen Fahrzeugs die derzeit gegebenen Nachteile geringeren Komforts bei einem Elektro-PKW in Kauf nehmen. Letztlich zufriedenstellend und somit marktfähig seien 4-sitzige Elektro-PKW mit einer Reichweite von 300 km, einer Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, einer Ladezeit von 4,5 - 5 Stunden.

(lp/wattgehtab.com)

80% der Probanden würden für den Preis eines konventionellen Fahrzeugs die derzeit gegebenen Nachteile geringeren Komforts bei einem Elektro-PKW in Kauf nehmen.

Zwischenergebnisse Projekt "Drive eCharged" mit E-MINI in München

Politik und Förderprogramme

BMW E-Mini beim Ladehalt der Stadtwerke Muenchen SWM)

Weiterer BMW-Flottenversuch mit dem Mini E und diesmal den Partnern Siemens und Stadtwerke Muenchen (SWM) meldet erste Zwischenergebnisse nach 300.000 km elektrisch u.a. beim Pflegedienst des Bayrischen Roten Kreuzes (BRK).

Nachdem im Juli 2009 bereits 15 MINI E der BMW Group in Zusammenarbeit mit E.ON testweise durch München rollten, und im Februar 2010 in Berlin ein sechsmonatiger Flottentest mit 40 Mini E und Vattenfall zu Ende ging, wurden soeben in München die Zwischenergebnisse eines weiteren MINI E Flottenversuches vorgestellt. Diesmal mit den Partnern Siemens und den Stadtwerken München (SWM). Zehn der Fahrzeuge wurden im Härteeinsatz des ambulanten Pflegedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) getestet und bestanden mit Bravour.

Im Rahmen des Modellversuchs der Modellregion Elektromobilität München und der drei Partnerunternehmen Siemens, Stadtwerke München (SWM) und BMW Group legten die Elektrofahrzeuge bisher 300.000 Kilometer elektrisch zurück.

Die wichtigsten Zwischenergebnisse aus mehreren Befragungsrunden sind:

  • Für 89 Prozent der Privatnutzer ist die Reichweite des MINI E für die tägliche Nutzung ausreichend groß.
  • Im Rahmen der ambulanten Pflege des BRK konnten 82 Prozent der täglichen Fahrten mit dem MINI E zurückgelegt werden.
  • Das Laden an einer Ladestation (zu Hause oder an der Arbeitsstelle) ist für 88 Prozent der Privatnutzer angenehmer als die Fahrt zur Tankstelle.
  • Umweltfreundlichkeit und das Null-Emissions-Fahren des MINI E ist für 79 Prozent der privaten Nutzer ein wichtiger Vorteil des Elektroautos.
  • 59 Prozent der Privatnutzer wünschen sich, dass Elektrofahrzeuge ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien geladen werden.

Zu ähnlichen Ergebnissen, was das Ladeverhalten und die Strom-Herkunft betrifft, kam bereits der Flottentest mit E.ON im Jahr 2009. Die meisten MINI E wurden von Münchnerinnen und Münchnern in deren Alltag genutzt. Zu den Flottennutzern gehörten die SWM, Siemens sowie das Bayerische Rote Kreuz.

Für die neue Generation der Stromtankstellen lieferte Siemens die Technologie. Die SWM waren für den bedarfsgerechten Aufbau der Ladesäulen-Infrastruktur verantwortlich und stellen den Ökostrom für das Aufladen der Fahrzeuge. Im Projekt „Drive eCharged“ wurden in München 28 öffentlich zugängliche Ladensäulen aufgestellt sowie 36 heimische Ladestationen eingerichtet. Die Ladestationen befinden sich etwa an Straßen und Parkplätzen, aber auch in Tiefgaragen sowie auf Park & Ride-Anlagen. Außerdem war der Prototyp einer Schnellladesäule von Siemens zu begutachten.

Bei der Vorstellung der Ergebnisse und während der Gespräche mit den Testern war auch einhellig das Handling mit dem Ladekabel ein Minuspunkt. Vor allem im Winter. Der Wunsch, dass das Ladekabel Bestandteil der Ladesäule werden sollte, ähnlich einem Zapfhahn an der Tankstelle, wurde Siemens von den Testern wärmstens ans Herz gelegt. Da wurde die Ankündigung von BMW auch das induktive Laden zu testen mit Freude gehört.

Auch der Mangel, dass bei Kälte die Reichweite erheblich eingeschränkt und einer der Tester eindrucksvoll erzählte vor die Wahl, Heizung oder Weiterfahren, gestellt gewesen zu sein, soll bei dem ebenfalls für einen Feldversuch vorgestellten BMW ActiveE durch eine Kühlung bzw. Erwärmung der Batterie kein so großes Problem mehr darstellen. Der Feldversuch mit dem BMW ActiveE (http://www.wattgehtab.com/elektroautos/genf-2011-bmw-activee-geht-in-den-flottenversuch-2929) und einer neuen Gleichstrom-Ladesäule von Siemens, soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Serienproduk tion des BMW i3, in dessen Entwicklung die Ergebnisse der Flottentests fließen, startet 2013, liest man in der Pressemitteilung. Mehr über das Project BMW i (http://www.wattgehtab.com/unternehmen-und-markt/bmw-grundet-submarke-bmw-i-fur-zukunftige-elektrofahrzeuge-2944)

Erfreulich war, dass die Nutzung der Elektrofahrzeuge im Test bei der ambulanten Pflege des BRK zu keinerlei Verspätungen oder Ausfällen führten. 82 % der täglichen Fahrten wurden mit den MINI E-Fahrzeugen gefahren. Allerdings wurde ein reibungsloserer Ladevorgang (Ladeinfrastruktur, Ladeort) aufgrund des hohen Termindrucks gefordert.

Partner des BMVBS-Projekts im Rahmen der Modellregionen Elektromobilitaet, hier: Muenchen Seit November 2010 testet Siemens ebenfalls intern mit Mitarbeitern den Mini E. Wattgehtab berichtete http://www.wattgehtab.com/veranstaltungen/e-monday-drei-testflotten-unter-der-lupe-2961

Eines war bei allen Testfahrern, ob in München, Berlin oder in den USA im Vordergrund: Großer Fahrspaß.

Gefördert wird das Projekt durch die Modellregionen Elektromobilität des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS). Das BMVBS setzt in acht Modellregionen hierzu bis Ende 2011 insgesamt 130 Millionen Euro ein. Koordiniert wird das Programm Modellregionen Elektromobilität von der NOW GmbH Nationale Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie.

(mw/wattgehtab.com)


 



car2go Ulm stellt um auf Elektroantrieb

Elektro-Mobilitätsprojekte

car2go bringt den Smart ED nach Ulm Die SWU Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm GmbH und die Daimler-Tochter car2go GmbH haben gestern gemeinsam mit den Technologiepartnern Mennekes und der FG.de-Unternehmensgruppe das Zeitalter der Elektromobilität in Ulm und Neu-Ulm eingeläutet.

Ab Anfang August werden in der car2go-Flotte die ersten fünf elektrisch betriebenen smart fortwo anmietbar sein. Die Voraussetzung dafür schafft die SWU gestern mit der Inbetriebnahme der ersten fünf Stromtankstellen. In den Sommermonaten soll das Stromtankstellennetz dann zügig auf 24 „Stromzapfsäulen“ in den beiden Donaustädten ausgebaut werden. Die Ladestationen werden ausschließlich mit SWU NaturStrom versorgt, so der Stromversorger. Bis Ende 2012 können dort alle Elektrofahrzeuge, also auch E-Bikes oder Elektroroller, gratis aufgetankt werden.

Ulm ist für car2go die Pionierstadt und auch jetzt wird eine wichtige neue Entwicklung zuerst auf den Straßen der Donaustadt eingeführt. Bevor wir Ende des Jahres mit einer rein elektrisch betriebenen car2go-Flotte in Amsterdam an den Start gehen, wird damit in Ulm und Neu-Ulm die Elektromobilität für die breite Bevölkerung im wahrsten Sinne des Wortes direkt erfahrbar“, begrüßt Robert Henrich, Geschäftsführer der car2go GmbH, den heutigen Schritt. Für Ivo Gönner, Oberbürgermeister der Stadt Ulm und SWU-Aufsichtsratsvorsitzender, ist die Kooperation mit car2go der Garant dafür, dass die Elektromobilität in Ulm und Neu-Ulm schnell Fuß fassen kann: „Mit car2go als Partner ist eine breite Nutzung der neuen Versorgungsinfrastruktur sichergestellt. Damit ist auch die Grundlage für den schnellen Ausbau der Elektromobilität in Ulm und Neu-Ulm geschaffen. Ich bin mir sicher, dass das Beispiel von car2go bei Bürgern wie Unternehmen Schule machen und so die Zahl der Elektrofahrzeuge in den beiden Städten schnell ansteigen wird." Davon geht auch Robert Henrich aus: „Wir haben mit car2go in Ulm und Neu-Ulm gerade die Schwelle von einer halben Million Mietvorgängen überschritten. Ich kann mir vorstellen, dass die neuen Elektro-smart ab August dazu beitragen werden, die Attraktivität unseres Mobilitätskonzepts nochmals zu steigern“, so seine Einschätzung. Jürgen Schäffner, Geschäftsführer der SWU Energie GmbH, betont, dass dieses Projekt weit mehr als eine PR-Aktion ist: „Wir reden hier nicht von der isolierten Installation von ein paar Zapfsäulen, sondern von einem integrierten Gesamtkonzept: Denn es werden sowohl die Systeme eines Mobilitätsdienstleisters wie car2go als auch die intelligente Software für die bedarfsgerechte Stromverteilung von der FG.de-Unternehmensgruppe integriert. Damit übernimmt die SWU eine Vorreiterrolle unter den deutschen Stadtwerken.“

Die „Smart-Spot“-Ladestationen von Mennekes sind mit zwei Ladeanschlüssen ausgestattet: Einem Mode-3-Ladeanschluss, der intelligentes Laden durch die Kommunikation mit dem Fahrzeug ermöglicht, und einer normalen SCHUKO-Steckdose für Fahrzeuge wie Elektroroller oder E-Bikes, die über keine Kommunikationsschnittstelle verfügen. Die Freischaltung erfolgt berührungslos über die SWU Strom-Tankkarte, so dass ein Missbrauch der Ladestationen ausgeschlossen ist. Ein Info-Display gibt Informationen zur Bedienung und zeigt an, wie viel Energie bezogen wurde. Durch eine farbige LED-Beleuchtung der Steckdose soll die Bedienung im Dunkeln erleichtert und das Erkennen des Ladestatus durch verschiedene Farben ermöglicht werden.

FG.de, Spezialist für Smart Metering und eMobility-Technologien, wird gemeinsam mit der SWU die zentrale Leitstelle für das Zapfsäulennetz sowie die Schnittstelle zur einzelnen Stromladesäule entwickeln. Die Leitstelle wird bei der SWU installiert werden und ermöglicht die Überwachung der Ladevorgänge, die Verwaltung der Kundendaten sowie die Überwachung aller Ladesäulen. Dabei steht insbesondere der car2go-Benutzer im Fokus, der über das Internet den Ladestand seines Fahrzeugs abfragen oder mit Hilfe seines Smartphones die nächste freie Ladesäule finden und reservieren kann. Sollte einmal ein Fehler auftreten, kann das Problem mittels Fernwartung in kurzer Zeit behoben werden. FG.de wird diese Funktionalität zusammen mit den SWU künftig weiter entwickeln und ausbauen, um dem Nutzer das Stromtanken so komfortabel wie möglich zu gestalten.

Die Prozesskontrolle des Ladevorgangs durch die Übertragung von Kundendaten und Messwerten ermöglicht künftig auch die Nutzung der Fahrzeugbatterien als Zwischenspeicher - und damit die Integration der Elektrofahrzeuge in das Smart Grid. Über Schnittstellen soll es dabei ab 2012 möglich sein, sowohl den car2go-Betrieb als auch nicht registrierte E-Autofahrer abzurechnen. Mit der Integration in die Software-Systeme der SWU und FG.de will man Transparenz und die Möglichkeit die Abrechnung der Ladevorgänge auch über „Roaming“ erreichen- also deutschlandweit und mit den unterschiedlichsten Stromanbietern. Die Smart-Spot-Ladesysteme von Mennekes sind, in Kombination mit dem Leitsystem von FG.de, für intelligentes Lastmanagement durch die SWU gerüstet.

(mk/wattgehtab.com)

Elektromobilität als neues Studienangebot an der DHBW Mosbach

Unternehmen und Markt

Elektromobilität als neues Studienangebot an der DHBW Mosbach (Bildmaterial: dhbw-mosbach.de) An der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Mosbach startet ab Herbst 2011 das neue Studienangebot Elektromobilität, das den Studierenden im Rahmen des Mechatronik-Studienganges auf die spezifischen Anforderungen in der Elektromobilitätsbranche vorbereiten soll.

Das Studienkonzept basiert auf einer Kooperation mit ausgewählten Partnerunternehmen. Im Wechsel von jeweils zwölf Wochen lernen die Studierenden an der DHBW und im Partnerunternehmen, um ihr Wissen weiter vertiefen zu können. Während der Praxisphasen sollen die Studenten zunehmend komplexere Aufgaben in den für die Elektromobilitätsbranche zentralen Kompetenzfeldern, wie elektrische Antriebe, Leistungselektronik, Energiespeicher und Batteriemanagement lösen. In Studienarbeiten im 5. und 6. Semester werden die Studierenden Themenstellungen aus aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekten bearbeiten und sich beispielsweise mit Bordnetzarchitekturen, Fragen zur elektromagnetischen Verträglichkeit und Diagnosesystemen beschäftigen. Die Studierenden schließen ihr Studium nach drei Jahren mit dem akademischen Grad eines Bachelors ab.

Seit mehr als drei Jahrzehnten bildet die DHBW Mosbach gemeinsam mit über 1.100 Partnerunternehmen akademische Nachwuchskräfte nach dem dualen Prinzip aus. Unabhängige Studien, wie z.B. der Universität Tübingen und des Deutschen Industrie- und Handwerksammertags bestätigen das hohe akademische Niveau und die guten beruflichen Aussichten der DHBW-Studierenden. Diese absolvieren die Hälfte ihres Studiums im Unternehmen und damit direkt in der Berufspraxis. Die ausbildenden Unternehmen übernehmen rund 70 Prozent der Studierenden, die auch nach Abschluss des Studiums ihrem Ausbildungsunternehmen treu bleiben.

Während der Suche nach neuen Partnerunternehmen aus der Branche der Elektromobilität, stellte Prof. Dr. Rainer Klein, Studiengangsleiter Mechatronik fest: „Das Konzept kommt gut an und die ersten Partnerfirmen haben bereits Studienplätze angemeldet, die Studierenden starten am 1. Oktober 2011 in Mosbach.“

Zu den derzeitigen Partnern des Studienganges Mechatronik zählen unter anderem Unternehmen wie Audi, Bosch, EDAG oder Wittenstein.

Weitere Informationen unter http://www.dhbw-mosbach.de/studienangebote/elektromobilitaet.html

(mk/wattgehtab.com)

Dritte und letzte Flotte des Golf blue-e-motion geht an Unternehmen in Hannover

Unternehmen und Markt

VW Golf blue-e-motionVolkswagen startet heute die dritte Erprobungsflotte des Golf blue-e-motion und übergibt Fahrzeuge an Ministerpräsident McAllister und Großkunden aus dem Raum Hannover.

Insgesamt 17 Fahrzeuge werden in der Hannover-Flotte bis Ende des Jahres erprobt. Weitere Flottenerprobungen laufen bereits mit 35 Fahrzeugen in Berlin und 28 Fahrzeugen in Wolfsburg. Zu den Anwendern gehören beispielsweise Behörden, kleine und mittelständische Unternehmen sowie Privatpersonen. „In Hannover haben wir einen Schwerpunkt auf Behörden und Großkunden gelegt, da wir davon ausgehen, dass diese Zielgruppe zukünftig einen hohen Anteil an den Verkäufen von Elektrofahrzeugen ausmachen wird. Es freut uns daher sehr, heute mit der Niedersächsischen Staatskanzlei und der hiesigen Zentralen Polizeidirektion, sowie mit der Flughafen Hannover-Langenhagen GmbH, Nord LB AG, Ricoh GmbH und TUI AG weitere starke Partner gefunden zu haben," erläutert Dr. Rudolf Krebs, Generalbevollmächtigter des Volkswagen-Konzerns für Elektro-Traktion. Ab Ende des Jahres sind weitere internationale Flotten für europäische Nachbarländer, die U.S.A. und China geplant.

Bei der Übergabe des Fahrzeugs betont Mila Dahle, Leiterin Konzern-Umweltmanagement und Nachhaltige Entwicklung bei der TUI AG: „Die Verbindung von Mobilität und Klimaschutz ist eine wesentliche Säule des TUI-Nachhaltigkeitsengagements – in unseren Urlaubsländern und auch am Unternehmensstandort. Als Projektteilnehmer werden wir gewonnene Erfahrungen im Bereich der E-Mobilität zur Weiterentwicklung unserer Klimastrategie nutzen."

„In Sachen Nachhaltigkeit und Umweltmanagement ist der Hannover Airport in der Branche spitze. Unser Umweltmanagementsystem ist nach EMAS zertifiziert und schafft die Rahmenbedingungen, um nicht nur die immer schärfer werdenden Anforderungen zu erfüllen, sondern vielmehr auch aus eigener Initiative die Umweltbelastung so gering wie möglich zu halten. Der Einsatz des Golf blue-e-motion am Hannover Airport ist ein weiterer Schritt in Richtung umweltbewusste Mobilität", so die in der Geschäftsleitung des Hannover Airport u.a. für Umwelt zuständige Stefanie Vehling.

(mk/wattgehtab.com)

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