Der Porsche 918 Spyder Plug-in-Hybrid kann bestellt werden - für 768.026 Euro

Hybridautos

Der Porsche 918 Spyder Plug-in-Hybrid kann bestellt werden - für 768.026 Euro (Bildmaterial: Porsche) Die Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, Stuttgart, startete jetzt den Verkauf des Supersportwagens 918 Spyder mit Plug-in-Hybridantrieb. Nach der großen Kundenresonanz auf die 2010 auf dem Genfer Auto-Salon vorgestellte Konzeptstudie wird die Serienentwicklung mit Hochdruck vorangetrieben.

Dank der Hybridtechnik soll der 918 Spyder im neuen europäischen Fahrzyklus (NEFZ) voraussichtlich drei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer verbrauchen. Über 368 kW (500 PS) leistet sein V8-Motor, der von zwei Elektromaschinen mit insgesamt mindestens 160 kW (218 PS) unterstützt wird. Der 918 Spyder kann ab sofort zum Preis von 768.026 Euro inklusive Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung bestellt werden.

Der Porsche 918 Spyder Plug-in-Hybrid kann bestellt werden - für 768.026 Euro (Bildmaterial: Porsche) Um die Exklusivität eines 918 Spyder zu sichern, ist der Zweisitzer auf maximal 918 Einheiten limitiert. Je früher der Kunde sein Exemplar bestellt, umso früher wird das Fahrzeug geliefert, da die Produktions-Einsteuerung in der Reihenfolge des Bestelleingangs erfolgt. Die Produktion des 918 Spyder soll am 18. September 2013 – 9/18 in der amerikanischen Datumsschreibweise – in einer manufakturähnlichen Fertigung im Porsche-Stammwerk in Stuttgart-Zuffenhausen starten. Ausgeliefert werden die ersten Fahrzeuge ab November 2013.

Das aus den Genen des Carrera GT und der Porsche-Rennwagen 917 und RS Spyder entwickelte Design ist sehr eng an das der Konzeptstudie von 2010 angelehnt. Im Gegensatz zur Studie verfügt die Serienausführung des auf einem Monocoque aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CfK) aufbauenden Zweisitzers jedoch über ein manuelles Dachsystem mit herausnehmbaren Dachhälften, die im Kofferraum vorne untergebracht werden können.

Der Porsche 918 Spyder Plug-in-Hybrid kann bestellt werden - für 768.026 Euro (Bildmaterial: Porsche) Angetrieben wird der 918 Spyder von einem V8-Motor mit einem Hubraum von über vier Litern und mehr als 368 kW (500 PS) Leistung. Das als Mittelmotor installierte Triebwerk basiert auf dem Rennmotor des Porsche RS Spyder, der seine Effizienz mit dem mehrfachen Gewinn der Michelin Green-X-Challenge in der American Le Mans Series, der Le Mans Series und bei den 24 Stunden von Le Mans bewiesen hat. Die Kraftübertragung auf die Hinterräder erfolgt über ein Doppelkupplungsgetriebe (PDK) mit sieben Gängen. Dazu kommen zwei Elektromaschinen – je eine an Vorder- und Hinterachse – mit zusammen mindestens 160 kW (218 PS) mechanischer Leistung. Diese Konfiguration ermöglicht einen innovativen, variablen Allradantrieb mit unabhängiger Steuerung der Antriebskraft an beiden Achsen. Als Energiespeicher dient eine flüssigkeitsgekühlte Lithium-Ionen-Batterie, die an einer konventionellen Haushaltssteckdose aufgeladen werden kann und eine rein elektrische Reichweite von über 25 Kilometern im NEFZ ermöglichen soll. Die Ladezeit ist abhängig vom landesspezifischen Stromnetz und beträgt beispielsweise in Deutschland rund drei Stunden. Zur weiteren Reduzierung der Ladezeit ist das optionale Angebot einer Schnelllademöglichkeit geplant.

Der kombinierte Gesamtverbrauch des 918 Spyder im NEFZ (ECE-R 101) wird voraussichtlich 3,0 l/100 km betragen, was einem CO2-Ausstoß von 70 g/km entspricht. Der Hybrid-Porsche beschleunigt in unter 3,2 Sekunden auf 100 km/h und ist über 320 km/h schnell. Rein elektrisch beträgt die Höchstgeschwindigkeit 150 km/h.

Um den Kunden des 918 Spyder die Wartezeit zu verkürzen, bietet Porsche jedem Besteller exklusiv die Möglichkeit, einen von ebenfalls auf maximal 918 Exemplare limitierten 911 Turbo S „Edition 918 Spyder“ zu erwerben. Sowohl die Technik als auch die Grundausstattung des neuen 911 Turbo S „Edition 918 Spyder“ basieren auf dem 911 Turbo S mit 530 PS. Optisch ist die Sonder-Edition an Einzelmerkmale des 918 Spyder angelehnt. Das umfasst unter anderem die in Acidgreen gehaltenen Ausstattungselemente, wie die spezifischen und teilweise eingestickten Modellschriftzüge und Nähte, die Zeiger im Kombiinstrument, der spezifische PCM-Startbildschirm sowie die beleuchteten Einstiegsblenden. Die Limitierungsplakette auf dem Handschuhfachdeckel wird die selbe Nummer tragen wie der bestellte 918 Spyder. Darüber hinaus kann der 911 Turbo S „Edition 918 Spyder“ auch in der selben Farbe bestellt werden.

Der 911 Turbo S „Edition 918 Spyder“ wird zeitgleich mit dem Verkaufsstart des 918 Spyder angeboten und ab Juni 2011 ausgeliefert. Als Coupé kostet die Sonder-Edition in Deutschland 173.241 Euro, als Cabriolet 184.546 Euro – jeweils inklusive Mehrwertsteuer und länderspezifischer Ausstattung.

(mk/wattgehtab.com)

 


Kommentare 

 
0 #2 2011-03-23 13:35
Ich denke mla die werden da dass so machen, dass der Wagen erst einmal seine 25km Reichweite verpulvert hat mit der Annhame, dass der Strom 100% regenerativ ist/war und dann für die restlichen 75km den Verbrenner aber auch nur in hohen Geschwindigkeit sbereichen und ohne viel Bremsen^^.
Zitieren
 
 
0 #1 2011-03-23 10:20
drei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometer
Wenn diese Zahlen stimmen, dann ist dies weiteren Beweis dass NEFZ nicht geeignet ist um Verbrauch von hybriden Fahrzeugen realistisch zu messen.
Zitieren
 

Kommentar schreiben

Wattgehtab ermuntert seine Leser ausdrücklich, Artikel zu kommentieren. Im Interesse aller User behalten wir uns vor, veröffentlichte Kommentare zu prüfen und gegebenenfalls zu editieren oder zu löschen. Besonderen Wert legen wir ferner auf einen sachlichen Stil der Kommentare und den Respekt vor anderen Meinungen. Danke für die Beachtung. Ihr Wattgehtab-Team


Sicherheitscode
Aktualisieren

Neueste Kommentare