Neuer Elektroroller von Innoscooter mit bis zu 150 km Reichweite

Elektroroller

innoscooter_em2500-lithium_small(Quelle: Innoscooter) Vaihingen - Der Elektroroller EM2500-LITHIUM besticht durch einen leisen und dennoch durchzugsstarken 2500 Watt Radnabenmotor direkt im Hinterrad integriert. Diese Konstruktion verzichtet auf Riemen, oder Kettenübersetzung und bringt das Drehmoment direkt, verlustarm auf die Strasse. Ein sehr gutes Anfahrdrehmoment sowie ausreichende Steigfähigkeit bis zu 16% sind die Folge.

Die von Innoscooter entwickelte Lithiumbatterie transportiert Sie umweltfreundlich bis zu 150 km weit und das mit nur einer Batterieladung. Natürlich können Sie den Scooter jederzeit zwischenladen, die Aufladung des Akkus erfolgt problemlos an jeder 220/230 Volt Steckdose. Das Ladegerät ist selbstverständlich im Lieferumfang enthalten und kann bequem unter dem Sitz verstaut werden oder wird praktisch im Fahrzeug montiert.





Mit Energiekosten von ca. 70 Cent pro 100 km wohl eine der sparsamsten Möglichkeiten sich motorgetrieben fortzubewegen. Geschwindigkeitsanzeige, Kilometerzähler, Batterieladezustandsanzeige, abschließbares Helmfach, sowie Gepäckträger gehören ebenso zur Serienausstattung wie Hauptständer und Seitenständer. Der Seitenständer ist mit einer Sicherheitsabschaltung versehen, so dass bei ausgeklappten Seitenständer kein Fahrbetrieb möglich ist. Zwei Handbremsen, die bei Betätigung die Stromzufuhr zu Motor sofort unterbrechen, runden die Sicherheitsausstattung ab.

Der EM2500-LITHIUM verfügt über einen ECO-Schalter. Sie können die Maximalleistung des Antriebes zwischen 100% und 50% wählen. Damit ist es entweder möglich sportlich flott mit höchstem Drehmoment unterwegs zu sein oder mit sanfter Beschleunigung für maximale Reichweite und Schonung der Batterie. Der EM2500-LITHIUM ist vom TÜV geprüft und hat eine europäische Straßenzulassung . Er benötigt ein kleines Moped-Versicherungskennzeichen und ist steuerfrei. Der EM2500LITHIUM darf ab 16 Jahren schon gefahren werden.


Technische Details: Modell EM2500 LITHIUM
Abmessungen: L= 1830 x B= 660 x H="1100mm"
Eigengewicht 106 kg
Zulässiges Gesamtgewicht 260 kg
Geschwindigkeit gedrosselt auf 45 km/h
Reichweite pro Ladung ca. 160 km , abhängig vom Fahrstil und Bodenbeschaffenheit
Motorleistung Nennleistung 2500 Watt
Überlastschutz 65 A
INNOSCOOTER Lithium-Ionenbatterie, ca. 1500 Ladezyklen
Ladezeit: ca. 5 Stunden
Eingangsspannung am Ladegerät 220/230 Volt Wechselstrom,
Ausgangsspannung: 48 Volt
Steigung am Berg bis 16%
Antriebsart: Bürstenloser Radnabenmotor
Reifen: 3.0-10
Ladespannung: Ladegerät Ausgang: 48 Volt
Zwischenladung jederzeit möglich, Batterie ist ohne Memory-Effekt

Ausführliche Ausstattungsdetails
Bremse vorn: Handbremse Scheibenbremse hydraulisch
Bremse hinten: Handbremse Trommelbremse mechanisch
Federung : Vorn und hinten
Diebstahlsicherung durch integriertes Lenkradschloss
Ablageraum unterem Sitz; optional zusätzliches Topcase
Batterie Ladezustandsanzeige
Geschwindigkeitsanzeige
Kilometerzähler
ECO Schalter für den sparsamen Betrieb
Ladegerät im Lieferumfang
Hauptständer, Seitenständer
Lieferbare Farbe : Blau/Silber, Rot/Schwarz, Gelb/Schwarz

Preis: ab 3190,- € inkl. 19% MwSt.


Bildmaterial: Innoscooter Haug&Luithle GmbH




Kommentare 

 
+2 #43 2009-07-11 02:24
Ich fahre seit März 2007 einen Innoscooter – und würde ihn niemandem empfehlen.
1.) Nach ca. 1 Jahr war das Steuerungssyste m im Eimer. Ich musste fast 1 Monat auf ein neues warten.
2.) Nach ca. 1800 km musste ich zum ersten Mal beide Bremsbeläge wechseln lassen, da sie so quietschten, dass an ein Bremsen nicht zu denken war.
3.) Nach ca. 1500 km (13 Monate) mussten die Batterien das erste Mal gewechselt werden – und: es hatte keine Tiefentladung gegeben sowie im Winter hatte ich den Roller einige Male gefahren und wieder aufgeladen. Auf dem Kulanzweg musste ich „nur“ 150.-€ zahlen – denn: im Gegensatz zu fast allen anderen Herstellern oder Importeuren gibt Innoscooter nur 6 Monaten Garantie auf seine Batterien – und keinerlei km Garantien. Wem das noch nicht reicht:
4.) Die neuen Batterien sind jetzt 10 Monate alt, ca. 1000km. Und: ich kann nurmehr höchstens 20 km am Stück fahren.
5.) Bei der Hinterradbremse sind jetzt beide Bremsscheibenfe dern gebrochen, einfach mal so.
6.) Ich empfehle jedem sich insbesondere bei den Batterien die Garantiebedingu ngen anzuschauen.
Alexandra Zeitz (Wien)
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0 #42 2009-06-09 08:49
Ich bin auch Modellbauer.
Ja und, was wird im Modellbaubereic h den kleinen Akkus abverlangt?
Einem Kokam 5H Lipo mit 4AH wird mal eben mit 200A belastet, da muss man sich nicht wundern das die Lipos nicht halten.
Dann leistet ein 300gramm Motor im Modellbau mal eben 2kw, ich denke das der Motor im Roller locker das dreifache wiegen wird, bei gleicher Leistung.
Der Regler hat eine Dauerleistung von 65A. Das reicht nichtmals für Modellautos im 1:10 bereich (ca. 2kg Fahrgewicht)

Also, lass die Modellbauerfahr ungen Zuhause
Ich sage immer das es Mist ist 1:1 Motoren mit Modellbaumotore n zu vergleichen, genauso ist es Mist 1:1 Lipos mit Modellbaulipos zu vergleichen!
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0 #41 2009-03-06 13:26
Also der SCP3540 li.on kommt schon recht nahe dran. Guter Tipp.
Wenn ihr den SCP5000 li.on habt, sagt Bescheid.

Habe gerade den XM-5000Li von X-treme Scooters gesehen...

Noch was: Das Ladekabel sollte separat herausführbar sein und nicht etwa die Sitzbank dazu zu öffen sein. Denn wenn ich den Roller z.B. nicht zu Hause laden würde, dann kann ich bei geöffneter Sitzbank den Integralhelm nicht zurücklassen.
D.h. Ladekabel unter der Sitzbank entwertet den Stauraum für den Helm.
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0 #40 Christian Müller 2009-03-06 12:36
Die erhöhte Verfügbarkeit des E-Rollers scheint momentan noch ein theretischer Vorteil zu sein wenn man bedenkt was für Probleme es teils mit der Steuerung und den Akkus gibt.

Die Anzeige der Restreichweite ist nicht so einfach zu realisieren - man kann gerade bei Lithium leider von der Spannung kaum auf die restliche Kapazität schließen. Ein vernünftiger Batteriemonitor ist da wohl nötig - das bietet momentan glaub ich aber nur der Vectrix für 10.000€.

Die 150km bei 60km/h wären ja schön, aber das erreicht momentan wohl keine Roller und Akkus die eine solche Reichweite bieten könnte man auch nicht mal eben so rausnehmen und in den 4. Stock tragen.
Aber wenn es ein 25kg Paket (Akku + BMS + Batteriemonitor ) wäre das man halbwegs gut lösen kann und das vielleicht kleine Rollen hat würde das ja vielleicht auch schon aus mancher problematischen Situation heraus helfen.
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0 #39 2009-03-06 12:07
Ich nutze seit 1994 eine Sfera80 (2-Takter). Zwischendurch 5 mal die Kubelwelle+Lage r, 1 x die Variamatik, 5 x Antriebsriehmen , 2 mal Zylinder gewechselt, Luftfilter ... Ich glaube ein E-Roller hat hier deutliche Vorteile - bis auf den Akku und die Tatsache, dass nicht überall eine Steckdose zur Verfügung steht. Dieser Nachteil sollte eben durch eine hohe Alltagsgebrauch stauglichkeit kompensiert werden. D.h. guten Nutzen bringen für 3 Zwecke:

1. Transport von Einkäufen des tägl. Bedarfs: Ebenes Fußbrett, Einkaufshaken, TopCase, Helmstaufach für Integralhelm.

2. Gutes Mitschwimmen im Verkehr und tägl. Fahrt zur Arbeit (bis 15km Entf.): 80km/h sollten möglich sein. Bei durchschittl. 60km/h sollte der Roller ca. 150km Reichweite haben.

3. Gelegentlich kleine Ausflüge über Landstraßen bei V max. zum Spaß am Wochenende.

Betriebssicherh eit: Akku etwas großzügiger (+20% ?) für mehr Reserve und nach Möglichkeit sollte man die Zellen einfach wie eine Batterie entnehmen und ggf. einzeln tauschen können oder aber der Akku geteilt sein, damit man bei fehlender Steckdose außer Haus ihn zur Not entnehmen und daheim laden kann. (Akkuzellen unter Fußbrett + wo Benzinmotor war ?)

Die Bauform sollte für Erwachsene angemessen sein. D.h. das Beinschild sollte breit genug sein, damit es einen Wetterschutz und Kälteschutz bietet und nicht etwa nur eine gespreizte Sitzposition zuläßt.

Das Ladegrät im Roller integriert (wo Tank war ?),ca. 3 Meter Ladekabel aufgerollbar wie bei Staubsaugern. (Könnte aus Fach hinten über dem Nummernschild ausgezogen werden.)
Die Cockpitelektron ik sollte ein wenig intelligent sein d.h. in Abhängigkeit des Akkualters und -zustandes d.h. bisheriger Messwerte (selbstlernend) eine Restreichweite vorraussagen können, damit man nicht unterwegs nicht liegen bleibt, sondern zuverlässig von A nach B kommt. Desweiteren es Aussage machen können, welche Zellen ggf. erneuert werden sollten.
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-1 #38 2009-02-28 00:33
Hallo,
auch ich fahre seit 10 Jahren eine 125er Vespa (jeden Tag 40 km). Wie sieht es bei dem SCP mit einer Wetterscheibe und einem Gepäckträger aus?
Achim
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0 #37 2009-02-07 21:00
Hallo Frank,

habe gerade deinen Kommentar gelesen, schau mal rein, dieser Roller könnte was für dich sein:

www.ide2-e.de

Ich fahre den mit BMS, allerdings erst 2000km absolviert (mehr ging nicht zu fahren wegen Winter), mit dem BMS hast du recht, wir werden wohl auch zukünftig alle SCP3540 li.on mit dem BMS20-550 nachrüsten.
Die Kosten für einen neuen Akkupack (komplett) belaufen sich derzeit auf rund 1800 euro (da waren deine genannten 2000 euro nahe dran), allerdings ist zu erwarten daß die preise für LiFePo4 Zellen weiter fallen.
Zudem ist nach ca. 10 jahren bei regem gebrauch wohl der gesamte roller so ziemlich am ende, zumindest waren das meine früheren Vespas, ein roller in der 125er klasse ist eben für ca. 5 jahre oder ca. 60-70000km ausgelegt.

Das von dir angeschnittene Thema von der mangelnden Gebrauchsfertig keit kann ich so auch nicht bestätigen, wieso soll der Roller nciht Gebrauchstaugli ch sein?
Du mußt bedenken, bzw. verstehe ich es so, daß dies kein langstreckenfah rzeug ist sondern ein Gerät für den STadtbetrieb oder in der Regel kürzere Überlandstrekce n. Hier hat der 125er E-Roller gegenüber dem auto massiv vorteile und ist wesentlich gebrauchsfreund licher.
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0 #36 2009-02-06 22:45
Bin gespannt, wenn endlich mal einer auf die Idee kommt, einen E-Roller für Erwachsene zu kreieren.

+ Er sollte etwas größer sein als diese WinzRoller, jedoch kein Riesenroller, max. 90km/h reicht aus
+ Das Design etwas konservativer (z.B. wie Sfera80)
+ Lio-Ionen Akku eventl. zweigeteilt und entnehmbar oder aber großzügig designed, um die Lebensdauer zu erhöhen
+ handelsübliches TopCase sollte zu befestigen sein
+ Das Fußbrett sollte eben sein, damit ein Wasserkasten an dieser Stelle transportiert werden kann
+ Ein Haken für eine Einkaufstüte sollte unterm Schritt angebracht sein.

Die Vectrix-Roller sind einfach zu groß. (Energiev- und Geldverschwendu ng) und die Roller aus der Bayrischen Schmiede sind einfach zu spartanisch. Und diejenigen, die nur 45 bringen stellen doch eher ein Verkehrshindern is dar. Die neusten 125er E-Roller mit LioIonen Akku reichen schon nahe ran, jedoch ist die Reichweite bei etwas höherer Geschwindigket sehr kurz.

Daher sollte der Akku etwas größer und grundsätzlich nur mit BMS ausgestattet sein. So ein Ding würde ich mir sofort zulegen.

Dumme finde ich die genannten angeblichen Betriebskosten. Die dürften so nicht stimmen. Der Akku hält im besten Fall max. 10 Jahre. Dann ist ein neuer für 2000 Euro fällig. Macht 200 Euro/Jahr zusätzlich.

Bei 6000 km/Jahr spart man gerade mal 150 Euro Spritkosten. Damit ergibt sich eine KM-Leistung von 10 Jahre mal 6000 km/Jahr = 60.000 km und nicht etwa 150.000 km, wie vorher genannt.

Fazit: Wirtschaftlich lohnt sich die Anschaffung eines E-Rollers noch nicht. Die Anschaffungspre ise wie auch die Preise für die Ersatzakkus sind noch zu hoch und den bisherigen Rollermodellen mangelt es noch an Gebrauchstaugli chkeit.
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+1 #35 2009-01-22 19:30
für alle 125er E-Roller begeisterten:
www.ide2-e.de
optional mit BMS so daß auch die Batteriestabili tät kein Thema mehr sein sollte.
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-1 #34 2009-01-18 19:38
vorher vielleicht nochmal etwas die schulbank drücken und lernen, dass rol(l)er 2 "el`s" hat und nä(h)mlich immer noch dämlich aussieht
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