Kältegetestet: Der Elektro-Lastenscooter King Kong aus Österreich

Elektroroller

Kältegetestet: Der Elektro-Lastenscooter King Kong aus Österreich (Bildmaterial: iO-Scooter)Als Lasttier bezeichnet die österreichische Firma iO Scooter ihren Lastenscooter. Der Name King Kong scheint Programm zu sein. Über 300 Kilogramm können laut iO Scooter zugeladen werden. Damit zu jeder Jahreszeit bedenkenlos gefahren werden kann, hat der Familienbetrieb seine Elektro-Scooter in der Kälte getestet. Dick eingepackt fuhr ein Mitarbeiter bei -11 Grad das fast baugleiche Schwestermodell Manhattan durch das winterliche Österreich.

Die nachträgliche Auswertung ergab bei der Reichweite eine Leistungseinbuße von 36 %. „Die Elektronik, die Anzeigen, die Schlösser, sowie sämtliche mechanischen Teile funktionierten weiterhin reibungslos,“ so der Testleiter Sebastian Bauer von iO-Scooter.

Der King Kong wurde speziell für Zustelldienste entwickelt. Großer Wert wurde von iO Scooter dabei auf die Flexibilität der Beladung gelegt. So kann zum Beispiel der Soziussitz hochgeklappt werden, um weitere Transportboxen zu befestigen. Außerdem hat der Fahrer die Möglichkeit den Fahrersitz auf seine Körpergröße (bis 1,98 m) einzustellen. Mit 13 Zoll sind die Räder für hohe Belastungen dimensioniert.

Ein bürstenloser Radnabenmotor mit einer Spitzenleistung von 9.600 Watt sorgt für den nötigen Anschub. Die Energie liefert eine 61V 100Ah Lithium-Eisen-Polymer-Batterie. Bis zu 250 Kilometer weit soll der King Kong mit einer Batterieladung und einer konstanten Geschwindigkeit von 50 km/h fahren. Die Höchstgeschwindigkeit gibt iO Scooter mit 72 km/h an. Gebremst wird mit Scheibenbremsen hinten und vorne.

„Wir sind ein Familienunternehmen ohne Beteiligungen anderer Unternehmen. Unsere Philosophie ist: Qualität, Kundennähe und Innovation. Nachdem wir Marktführer mit über 60% Anteil in Österreich sind, wollen wir das in ganz Europa erreichen, “ so der Geschäftsführer Ing. Bernd Kraemmer.

In einer Flotte wird der King Kong derzeit nicht eingesetzt. Allerdings ist das technische Schwestermodell „Manhattan“ bei der belgischen Polizei als Flotte im Einsatz.

Der King Kong und die weiteren vier Modelle von iO-Scooter werden über ein Händlernetz vertrieben. Der King Kong wird mit einer unverbindlichen Preisempfehlung von 6.900 Euro angeboten.

iO-Scooter: Gegründet 1946 unter der Leitung von Hr. Ing. Rudolf Seibt, beschäftigte sich die Firma mit Entwicklungen im Bereich Verkehrstechnik und öffentlicher Verkehr. Daraus entstand im Jahr 1998 die Firma Kraemmer Autotechnik im Bereich Fahrzeugoptimierung. Unter der Führung von Hr. Ing. Bernd Kraemmer entstand die Firma iO – Fahrzeuge mit Sitz in Brunn am Gebirge in Österreich.

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(mk/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
+1 #2 Werner Mauritsch 2013-08-27 10:26
Hallo

Also ich kann nur eines sagen:
perfekte Verabeitung und Top Qualität!
Bin stolzer Besitzer einer iO-Vienna XE und einer Manhattan - beide Fahrzeuge sind perfekt verarbeitet und halten sogar mehr als Sie versprechen! die Vienna geht um die 85km und die Manhattan um die 123km an Reichweite :) wa mich immer wieder sehr erfreut!
Das Laden an öffentlichen E-Tankstellen kostet bei uns auch keinen Cent - somit spare ich jeden Tag bares Geld.
Die Fahrzeuge kommen mit COC direkt von Brunn am Gebierge! KEIN CHINA COC!!!
Das Werk in China ist im Eigentum der Firma iO-Scooter und da arbeiten nur perfekt geschulte Fachleute.
Die gesamte Elektronic kommt aus Österreich und Slovenien von namhaften Herstellern in dieser Branche.
Gruss aus Kärnten
Werner
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-3 #1 2011-02-23 22:28
Hallo!

IO vertreibt billige Chinaware, Design abgekupfert...
Der Manhattan ist eigentlich ein Yamaha Majesty, der KingKong ist nen Honda Zoomer..
Wäre mich nicht wundern, wenn sogar Ersatzteile von Ymaha passen....
Auch wenns jetzt Elektrische Fahrzeuge sind, mit eventuell "geprüfter" Technik....

Was wirklich eigenes machen ist wohl absolut ausser Mode...
CHINA ist und bleibt CHINA egal ob da was anderes draufsteht....
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