Die Geschichte des Elektroautos “EV1” von General Motors (GM) liegt nun frei verfügbar in 9 Video-Teilen auf YouTube vor. Das Electric Vehicle (EV) wurde vom damals weltweit größten Autohersteller General Motors (GM) 1996 aufgrund eines in Kalifornien erlassenen Gesetzes zur Emissionssenkung auf den Markt gebracht.
Das Gesetz sah vor, dass bis 1998 mindestens 2 Prozent (bis 2003 10 %) der verkauften Neuwagen ohne lokale Emissionen sein sollten. Deshalb ließ GM das batteriebetriebene Elektroauto EV1 entwickeln und in Serie bauen. Zwar begannen alle großen Autobauer mit der Erprobung von Elektrofahrzeugen, jedoch war das EV1 das Einzige, welches Serienreife erlangte.
Es wurden insgesamt 1117 EV1 hergestellt, davon wurden 800 an Kunden mit dem Recht der sofortigen Rückgabe an GM verleast. Die befristete Miete war unwiderruflich und ein Kauf war ausgeschlossen. Unter den Auserwählten waren auch Stars wie Tom Hanks oder Mel Gibson, hier standen vor allem die Werbezwecke im Vordergrund.
Das Fahrzeug wurde von Nickel-Metallhydrid-Akkus von Ovonics versorgt und erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h. Mit einer Batterieladung erreichte das Fahrzeug eine Reichweite von bis zu 300 Kilometern. Ein Eigentümer mit der ersten EV1-Generation absolvierte einen Langstreckentest von zirka 6000 Kilometern („Charge across America“).
Der EV1 hat demonstriert, wie schnell selbst die träge US-Autoindustrie eine neue alternative Antriebstechnologie auf den Markt bringen kann, wenn sie muss. Tausende wollten den EV1 kaufen und das Fahrzeug wurde innerhalb kürzester Zeit zum Kultauto. Trotz diesem Erfolg stoppte GM die Fertigung und forderte alle Fahrzeuge zur Verschrottung zurück. Nur Einzelstücke überlebten ohne Motoren als Ausstellungsstücke.
Wer brachte das Elektroauto um?
Der amerikanische Filmer Chris Paine ging dieser Frage in seinem Film „Who killed the electric car“ nach. Paine kam zu dem Entschluss, dass der EV1 einfach zu gut war und eine ernste Bedrohung für die Öl- und Automobilindustrie darstellte. Das Elektromobil konnte zu einem Viertel der Kosten von Benzin oder Diesel an jeder Steckdose aufgeladen werden. Autohersteller und –zulieferer sahen große Marktanteile gefährdet, weil der EV1 verschleißarm, nahezu wartungs- und reparaturfrei war. Dies hat damit zu tun, dass ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor deutlich komplexer aufgebaut ist und deutlich mehr bewegliche Teile als ein Elektroauto hat.
Hinzu kommt der weitaus bessere Wirkungsgrad des Elektroautos, ein Verbrennungsmotor kommt nur auf rund 30 Prozent Wirkungsgrad, hingegen wandelt ein Elektromotor fast 90 Prozent seiner elektrischen Energieaufnahme in mechanische Energie zum Antrieb um.
Die Antwort auf die Frage kann nur sein, dass das weltweit herrschende Kartell aus Öl- und Autoindustrie den Erfolg der Elektroautos bis zum heutigen Tage verhinderte. Aufgrund von Peak Oil (Das Ende des billigen Erdöls) und Klimawandel ist nun aber auch das Kartell gezwungen, das Comeback des Elektroautos zu akzeptieren. (mp/wga)
Who Killed The Electric Car - 1 of 9 (English)
Who Killed The Electric Car - 2 of 9 (English)
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Who Killed The Electric Car - 4 of 9 (English)
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Who Killed The Electric Car - 8 of 9 (English)
Who Killed The Electric Car - 9 of 9 (English)
(Videomaterial: YouTube; Bildmaterial: Wikipedia unter GNU-Lizens)
... laden wie die Elektrofahrzeuge immer noch mit 20 Quadratmeter Solarzellen, während die Dieselfahrer schier unbezahlbaren Sprit kaufen dürfen. (Mir schein manchmal, das die Dieselfahrer vor ALLEM Angst haben, nur nicht davor, dass ihnen der Diesel mal ausgehen könnte.)
Wieviel Energie wird denn benötigt, um einen Liter Diesel im Tank zu haben? Treibstoff ist leider kein frei vorkommendes Geschenk der Natur, wie Wind, Sonne, Geothermie. Die Kette beginnt doch schon bei der aufwendigen Ölfeldsuche, Bohrung, Förderung, Transport (mit Dieseltankschiffen?) und dann über die energieaufwendige Raffinierie, dann der Tansport mit Dieseltanklastzügen, dann die Pumpen in der Tankstelle. Wieviel Emissionen sind bereits in die Umwelt abgegeben, bis der Sprit im Tank ist? Dazu gehört auch der enorme Stromverbrauch über die gesamte Kette (s.o.). So, und jetzt nochmal richtig rechnen, lieber Röck.
1) Ein Dieselmotor hat vielleicht einen Wirkunsgrad von 25% beim Rollen auf der autobahn, aber nicht im Stadtverkehr mit viel Stop&Go, Leerlauf etc. 2) Der Gesamtwirkungsgrad eines modernen Kohlekraftwerks liegt bei ~40&, GuD-Kraftwerke noch darüber. Die Verluste im Leitungsnetz sind ~5%. Bei AKWs ist es schwer zu berechnen, der CO2-ausstoß eines AKW liegt aber nach einigen Studien (auch von AKW-Betreibern gemachten) bei 30-60g/kWh. 3) Warum Steckdose->Laden 8%? Völliger Unsinn, wo sollen da 92% Energie verlorengehen? 4) Ein Elektroauto mit reinem Kohlestrom zu rechnen ist ein beliebter Trick, aber nun mal falsch. In Deutschland wird nämlich Strom nicht aussschließlich mit Kohle erzeugt, und selbst bei der muß man noch zwischen Braun- und Steinkohle unterscheiden. 5) Wenn mein Stromanbieter 25ct/kWh verlangen würde würde ich aber GANZ flott wechseln. Sogar Ökostrom von Greenpeace energy kostet nur 19,8ct/kWh.
Solche ideologisch motivierten Falschrechnungen wie die von röck mögen zwar zur Selbstbefriedigung von Auspuffreaks nützlich sein, aber sonst zu gar nichts. Falsche Zahlen falsch vermixt führen zwangsläufig auch zu falschen Ergebnissen...
es zu jener Zeit nur die Bleibatterie gab. Für 100 km benötigt ein Auto (m=1200 kg) ca. 15 kWh am Rad. D.h. eine Pb-Batterie (30,55Wh/kg) der Masse 491kg wäre für 100 km Fahrt nötig. Für 300 km also 1472 kg- in Wahrheit noch deutlich mehr, wegen der erhöhten Masse des Autos. Wer würde für 300 km, statt 15 L Sprit (180 kWh), woraus 45 kWh am Rad werden) 1472 - 1700 kg extra mitschleppen. GM hat sich wohl geschämt, so einen Schmarrn jemals gebaut zu haben u. hat deshalb alle EV 1 zurück gerufen. Damit sind alle Veschörungstheorien ad absurdum geführt. Weil sich das EV 1 sich selbst ad absurdum geführt hat- es bedurfte keiner Verschwörung der Ölindustrie!Dr.-Ing.No
Der Gesamtwirkungsgrad eine E-Antriebs ist nicht höher, sondern ca. 6% niedriger, als beim Ottomotor und ca. 8-10 % niedriger als bei einem guten Dieselmotor. --------------------------------------------------- Es gilt folgende Kette: * Wirkungsgrad Dieselmotor - Rad: Für ein Auto der Masse 1130 kg + 70 kg Fahrer seien für 100 km 15kWhmech. am Rad nötig. 5kg Diesel (60 kWhtherm.) bei Verbrennung (y=0,38) = 22,8 kWh. Abzügl. Getriebe, Diff.getriebe, Lichtmaschine, Wasserpumpe bleiben 15 kWh am Radantrieb, also 25% der Primärenergie (60kWh). Preis für 100 km: 6 Liter x 1,27 Euro = 7,62 Euro. ------------------------------------------------------ * [[Elektroauto]], 100 km Fahrt : Um 15 kWhmech an den Rädern zu haben, wäre eine Vollladung einer Bleibatterie von 491 kg nötig oder eine NIMH Batterie von nur 245 kg, weil sie eine doppelt so hohe Energiedichte hat). Vgl.:Es müssen nur 5 kg Diesel mitgeschleppt werden, statt 245kg NiMH, u.a. weil der Oxidator (11 m³ Luft/kg Benzin, Diesel) aus der Umgebungsluft entnommen werden kann. Fahrpreis für 100km elektrisch: Es werden am Rad 15kWmech benötigt. Der Ges.wirkgrad AKW oder Kohlekraftwerk > Steckose (25%); St.Dose> Laden (8%), Akku >E-Motor (95%) = 16,1%. D.h. es müssen für die am Ende benötigten 15kWhmech 93,1 kWhth im AKW aufgewendet werden, aber nur jene, ab der Steckdose bez. werden. Ab der Steckdose sind es 15 kWhel und die kosten ca. 25 Cent/ kWh, insges. = 3,75 Euro für 100 km. UMWELT: Bei der Dieselvariante wurden 60 kWhth in die Umwelt gesetzt, bei der E-Auto-Variante 93 kWhth. Also 36% höhere Aufheizung des Klimas, als beim Diesel;Ing.
Hab mir alle 9 Videos angeschaut. Was da mit den EV1 gemacht wurde ist Grauenhaft. Und ich habe gedacht und gehofft das der EV1 es auch nach Europa schafft. Mein nächstes Auto sollte ein E-Mobil sein. Schande über GM