Vollelektrische E-Autos halten Einzug in die Fahrschulausbildung

Elektroautos

V.l.n.r.: Thomas Bauch (Peugeot Deutschland), Dipl.-Ing. Axel Bärwinkel (Veigel Automotive), Heinz Patzke (Fahrschulverband Saar)

Am Bsp. des Fahrlehrerverbands Saar, ausgerüstet mit einem Peugeot iOn in Fahrschulausstattung, lässt sich die umfassende Umwälzung der mobilen Zukunft hin zum elektrischen Antriebsstrang ablesen: Peugeot Deutschland hat dem Landesverband der Fahrlehrer Saar e.V. jetzt einen i0n für Schulungszwecke zur Verfügung gestellt. Fahrlehrer erhalten damit die Möglichkeit, das Fahrzeug zu testen und sich so praxisnah über das Thema Elektromobilität zu informieren. Zudem stellt der Verband den i0n auch Fahrlehrern für Probefahrten mit interessierten Fahrschülern zur Verfügung.

Thomas Bauch, Geschäftsführer von Peugeot Deutschland, übergab das Fahrzeug am Montag, 14. November 2011 in Saarbrücken an Heinz Patzke und Manfred Bard, den 1.und den 2.Vorsitzenden des Landesverbandes der Fahrlehrer Saar e.V.

Speziell für den Einsatz als Fahrschulwagen hat der Automobilausrüster Veigel Automotive eine Doppelpedalerie entwickelt und eingebaut.

Thomas Bauch: „Wir freuen uns sehr, dem Landesverband der Fahrlehrer Saar e.V. das unseres Wissens erste serienmäßige Elektromobil in Fahrschulausstattung übergeben zu können.“

Mit seinen 49 kW (67 PS) erreicht der i0n emissionsfreie Geschwindigkeiten von bis zu 130 km/h. bei völlig neuem Fahrerlebnis. Er bietet Platz für Passagiere und Gepäck sowie eine Reichweite von bis zu 150 Kilometern. Damit eignet sich das sparsame Elektroauto (bis zu 1/3 der Verbrauchskosten eines vergleichbaren Verbrenners und viel weniger wartbare Komponenten) insbesondere für den Stadt- und Pendlerverkehr.

Seine Lithium-Ionen-Batterie kann an jeder herkömmlichen 230-Volt-Haushaltssteckdose innerhalb von sechs Stunden vollständig aufgeladen werden. Sechs Airbags, zwei Isofix-Kindersitzhalterungen hinten, ABS, ESP mit ASR und Notbremsassistent machen ihn zu einem ausgereiften, völlig alltagstauglichen und sicheren Fahrzeug. Sein hohes Sicherheitsniveau konnte er auch beim EuroNCAP-Crashtest mit vier von fünf möglichen Sternen bestätigen.

Seit 2010 forciert Peugeot Deutschland – nach dem erfolgreichen Wiedereinstieg ins Taxigeschäft – intensiv auch das Fahrschulgeschäft mit speziellen Ausstattungspaketen und individuellen Optionen für Ausbildungsfahrzeuge. An 40 Standorten unterstützen Peugeot Partner hierbei die Fahrschulen mit so genannten FAHRSCHULPOINTS unter anderem durch die Bereitstellung von Fahrschul-Ersatzfahrzeugen, die die Ausfallzeiten bei Inspektionsterminen minimieren.

(pz/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
0 #3 Marc Kudling 2011-11-23 20:43
Soweit ich das verstanden habe, wird der Wagen nicht für den Unterricht verwendet, sondern dient dazu den Schülern das elektrische Fahren näher zu bringen. Es wurde jedoch erst vor ein paar Wochen ein Stromos von German E-Cars an eine Fahrschule übergeben. Da der Stromos immer noch das 5-Gang-Getriebe drin hat, können die Fahrschüler auch den Führerschein für handgeschaltete Autos machen.
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0 #2 2011-11-23 13:34
Wenn man damit aber die Fahrprüfung macht, dann müsste man ja auch nur nen Automatik-Auto-Führerschein bekommen?!
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+1 #1 2011-11-23 12:02
Das ist ein guter Ansatz um die Vorurteile abzubauen. Jeder, der einmal mit einem Elektroauto gefahren ist, stellt schnell fest, daß das Fahren damit viel angenehmer ist.
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