Tesla fährt mit 20.000 Model S in die Gewinnzone

Elektroautos

Tesla fährt mit 20.000 Model S in die Gewinnzone (Bildmaterial: Tesla) Obwohl Tesla noch keinen einzigen Wagen des Model S verkauft hat, spricht der Hersteller bereits davon, dass nur 20.000 Stück der zukünftigen Elektrolimousine verkauft werden müssten, um Tesla in die Gewinnzone zu bringen.

In einem Interview mit Bloomberg soll der Technische Leiter, J.B. Straubel, gesagt haben, dass Tesla aufgrund günstigerer Batterien mit dem Model S ein Gewinn erzielen kann, noch bevor dies mit dem Leaf gelänge, von dem Nissan 500.000 verkaufen müsste.

Automobile Magazin vermutet, dass Teslas aktuelles Batteriepaket bestehend aus 18560er-Zellen mit 200 Dollar pro Kilowattstunde etwa 71 bis 75 Prozent billiger ist als Batterien mit Zellen prismatischer Bauform. Zudem wird erwartet, dass die Preise um weitere 6 bis 8 Prozent fallen werden.

Erst kürzlich hatte der Panasonic-Konzern, dem Sanyo als weltgrößter Hersteller von Lithium-Ionen-Zellen angehört, sein Engagement bei Tesla weiter ausgebaut und weitere 30 Millionen Dollar investiert.

Tesla plant 2011 mit der Produktion erster Testfahrzeuge des Model S zu beginnen. Ab 2012 sollen jährlich bis zu 20.000 Fahrzeuge vom Band rollen. Gebaut wird der Model S im ehemaligen Toyota-Werk NUMMI (New United Motor Manufacturing Inc.) in Fremont, Kalifornien. Der geplante Basispreis für die Elektro-Limousine liegt bei 57.400 Dollar. In den USA würde dieser Preis durch den aktuellen Steuerbonus für Elektrofahrzeuge von 7.500 Dollar auf 49.900 Dollar fallen. Mehr als 3.000 Vorbestellungen mit einer geleisteten Anzahlung von mindestens 4.000 Euro sollen bereits bei Tesla eingegangen sein.

(mk/wattgehtab.com)

 


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