Studenten der ETH Zürich bauen Elektrosportwagen „SunCar“

Elektroautos

Studenten der ETH Zürich bauen Elektrosportwagen „SunCar“ (Bildmaterial: sun-car.ch) Im Rahmen des Projektes SunCar wird von Studierenden des Studienganges Maschinen-Ingenieurwissenschaften und Verfahrenstechnik der ETH Zürich ein Auto mit Elektroantrieb entwickelt. Die Vision dieses Projektes besteht darin, die von der Sonne kostenlos zur Verfügung gestellte Energie möglichst effizient zu nutzen.

Als Basis dient ein Lotus Evora, dessen Innenleben komplett neu entwickelt und umgebaut wurde. Der Antrieb erfolgt über zwei Brusa-Elektromotoren, die von zwei Lithium-Ionen-Batterien gespeist werden und eine Beschleunigung von unter fünf Sekunden auf 100 km/h ermöglichen. Die Energie für die Elektromotoren soll die meiste Zeit aus Sonnenenergie gewonnen werden. Einerseits erzeugt das Fahrzeug selbst Strom, indem auf der Karosserie eine dünne Photovoltaikschicht aufgetragen wurde. Andererseits wird der für das Fahrzeug benötigte Strom aus einer Photovoltaikanlage, die fest auf einem Hausdach installiert wird, gewonnen. Die Anlage ist netzgekoppelt, wobei eine ausgeglichene Bilanz zwischen Netzeinspeisung und Netzabnahme angestrebt wird.

Zusätzlich wird das SunCar von einem Range Extender (1-Zylinder-Biofuel-Verbrennungsmotor) unterstützt und kann somit Reichweiten von mehr als 1.000 Kilometer erreichen.

Studenten der ETH Zürich bauen Elektrosportwagen „SunCar“ (Bildmaterial: sun-car.ch) Das Fokusprojekt bietet den Studierenden der Maschineningenieurwissenschaften (MAVT) die Möglichkeit, ihr theoretisches Wissen mit praktischen Erfahrungen zu ergänzen. Durchgeführt werden die Fokusprojekte jeweils im fünften und sechsten Semester des Bachelorstudiums, das heißt nach rund zwei Jahren Vorlesungsbesuch der ETH Zürich.

Insgesamt arbeiten 73 akademische Mitglieder am Projekt Suncar. Das Team setzt sich aus 38 Studierenden und 35 Betreuern zusammen. Die 31 ETH-Studierenden und sieben FH-Studierende der NTB tragen zu einer vielseitigen Zusammenarbeit bei. Externe Berater, doktorierende Assistenten und Professoren sollen für eine fachlich kompetente Unterstützung sorgen.

(mk/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
-1 #4 2011-07-04 09:15
Hallo Leute,

meint ihr elektrifzierte Antriebskonzept e für Supersportwagen (Lambo, Ferrari, Audi R8) können in einigen Jahren so intressant sein, dass sie marktfähig sind. - wie sieht es mit dem Marktpotenzial solcher elektrifizierte n Fahrzeuge aus? - und welches Antriebskonzept ist im Supersportwagen bereich am sinnvollsten?!
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+2 #3 2011-06-23 21:58
zitiere Roland:
Warum müssen es aber immer Sportwagen sein? Man kann doch auch mal was Nützliches machen, einen Kombi oder Kleinbus z.B..


Fahr erstmal einen E-Sportwagen und dann erfährst Du auch den Grund dafür. Es macht einfach unbeschreiblich viel Spaß.

Die Frage wäre, was an diesem Projekt so besonders interessant ist abgesehen von der Photvoltaikschi cht auf dem Auto. Seit 2010 werden im Rahmen der Formula Student jährlich E-Rennfahrzeuge von Studenten gebaut und das OHNE Betreung von 35 Doktoranden und Professoren pro Team und OHNE den Zukauf von Komplettkarosse rien. Die studentischen Boliden schaffen dabei die 100km/h in unter 3.5 sek.
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+1 #2 2011-06-23 09:56
- Wei Tesla das vorgemacht hat (aber aufgrund kommerzieller Ueberlegungen).
- Man kann versuchen sich zu messen.
- Weil dafür sehr leichte Chassis erhältlich sind (insbes. Lotus).
- Weil es besonders viel Spass macht. Der Elektromotor mit seinem Drehmomentverla uf verleiht halt Flügel.
- Alfred
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+2 #1 2011-06-23 09:27
Gut wenn Studenten sich mit elektrischer Mobilität befassen. Warum müssen es aber immer Sportwagen sein? Man kann doch auch mal was Nützliches machen, einen Kombi oder Kleinbus z.B..
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