Protoscar zeigt Elektro-Sportcabriolet "LAMPO" in Genf

Elektroautos

protoscar_lampo_genf2009 Das Schweizer Autodesign-Unternehmen Protoscar wird auf dem kommenden Autosalon in Genf (05. bis 15. März 2009) das Showcar LAMPO präsentieren. Der in der Schweiz neu entwickelte Elektro-Sportwagen soll mit insgesamt 268 PS aus zwei BRUSA-Elektromotoren auch skeptische Entscheidungsträger davon überzeugen, dass moderne Elektrofahrzeuge leistungsfähig sind und grösste Fahrfreude ermöglichen.

Diese Überzeugung soll ganz einfach beim Er-Fahren des Prototypen stattfinden. Das Premium-Elektrofahrzeug LAMPO wird am Stand 5141 in der Halle 5 des Verbandes e’mobile zu bestaunen sein.

Die zwei Weitbereichs-Elektromotoren des Schweizer Antriebsspezialisten BRUSA sitzen an der Vorder- und Hinterachse und entwickeln ein maximales Drehmoment von über 440 Newtonmeter. Mit einer Ladung des 32-kWh-Lithium-Ionen-Akkus soll der LAMPO über 200 km weit kommen. Nach dem Genfer Salon wird der Prototyp im Mai 2009 an der EVS24-Rally zwischen Oslo und Stavanger teilnehmen.

(mp/wattgehtab.com)

 


Kommentare 

 
0 #3 2008-12-22 15:44
Genau, teuer ist relativ, und solange es keine nennenswerte Serienproduktio n gibt, wird das auch so bleiben, leider. Übrigens, ein in Kleinserie gebauter aktueller Golf wäre unbezahlbar.
Wenn die Autobauer die Entwicklungs- und Forschungsgelde r nicht für Kat, Motormanagement , Rußfilter, Turbolader ... usw. ausgegeben hätten, sondern in die Entwicklung von E-Autos gesteckt hätten, wären wir heute schon ein ganz großes Stück weiter. Zumindest technologisch.
Ein "kurzfristiges" Umstellen der Produktion auf E- und Hybridantrieb geht nur über "Gewalt" von außen. Konsumboykott der umweltbewußten Bürger heißt das Zauberwort. Leider eine Mission impossible. Würde einem Bürgeraufstand oder Volksbegehren gleichkommen. Dazu geht es uns Bürgern hierzulande zu gut.
Angenommen, das würde realistisch funktionieren, dann würde es mit Sicherheit sehr schnell gehen. Schmerzhaft für die Atobauer, aber bekanntlich sind solche tiefgreifenden Umbrüche immer schmerzvoll. Wohl dem Autobauer, der da rechtzeitig die Kurve kriegt! Man sollte staatliche Finanzspritzen (wenn überhaupt!) daran koppeln, daß diese Gelder nur für Autos der nächsten Generation investiert werden.
Grüße Theo
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0 #2 2008-12-21 12:17
Hallo Markus Noskes

Ich verstehe, dass ein Otto-Normalverbrauch er ab der Situation verzweifeln könnte. Fakt ist aber, dass ein gutes Elektrofahrzeug sehr teuer ist zu entwickeln, besonders, wenn man die heutigen hohen Ansprüche der Autofahrer brücksichtigt. Zudem werden die Stückzahlen am Anfang eher gering sein, denn das Risiko ist zu gross, mit einer so neuen Technik gleich in die Millionenstückz ahlen zu gehen.
Deshalb ist es ganz natürlich, dass sich zu Beginn nur Leute mit einem dickeren Geldbeutel so ein Fahrzeug leisten können. Die Mobiltelefone konnte sich am Anfang auch nicht jeder leisten.
Ist aber erst mal die Machbarkeit (Showcar) nachgewiesen und werden die ersten kleinen (teuren) Serien mal auf die Strasse gebracht, kann es dann anschliessend schnell gehen. Fünf Jahr wären da aber schon sehr schnell! In zehn Jahren wird es vielleicht normal. Solange wird das Erdöl schon noch reichen ...

Gruss
Jeffy
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0 #1 2008-12-20 16:01
Das nimmt doch alles kein Mensch mehr ernst.
Mit Prototypes und Showcars kann kein Mensch fahren.
Solche Meldungen werden von der Auto Lobby doch nur benutzt um ihr Image aufzubessern (Auch wenn es in diesem Fall bei dem Exoten nicht der Fall ist).
Und wenn ich Meldungen über eine baldige Großserienprodu ktionen von E-Autos höre finde ich das leider sehr realitätsfremd. Um die 40000¬ die so ein Fahrzeug ala E-Mini, Volt und Co. kosten soll wird sich keine Otto Normalverbrauch er so ein Ding kaufen, wenn man Klein und schön ausgestattete Kompaktwagen um 10 bis 20 Tausend Euro bekommt. Mit dem 20 bis 30 Tausend ¬ die einem da bleiben kann man bis an sein Lebensende weiter mit Benzin oder Diesel fahren, so teuer kann der Treibstoff gar nicht werden.
Aber ich hoffe ich täusche mich, oder die Japaner Zeigens wieder mal allen wies geht.
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