Objekt der Begierde: Elektrocoupé Renault DeZir

Elektroautos

Objekt der Begierde: Elektrocoupé Renault DeZir (Bildmaterial: Renault) Der Pariser Autosalon 2010 wirft seine Schatten voraus. Renault erhöht die Spannung und schickt das Konzept-Fahrzeug Renault DeZir ins Rennen.

Zwei gegenläufig öffnende Flügeltüren, 21-Zoll-Räder und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in fünf Sekunden sind nur ein paar Stichworte, die das 2-sitzige Coupé beschreiben. Interessanter wird es jedoch beim Blick unter die Haube: dort werkelt ein im Heck mittig angeordneter Synchron-Elektromotor mit 110 kW bei 226 Nm gespeist von einer Lithium-Ionen-Batterie mit 24 kWh, die im Quickdrop-Verfahren, z.B. an Better Place-Wechselstationen getauscht werden könnte. Ist gerade keine Wechselstation in der Nähe, kann die Batterie natürlich auch an der Steckdose geladen werden. Im Standard-Modus ist die Batterie nach acht Stunden wieder komplett geladen und die Schnellladung bei 400V-Drehstrom schafft 80 Prozent der Kapazität in nur 20 Minuten.

Dank der Kevlar-Karosserie beträgt das Leergewicht des DeZir lediglich 830 kg. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 180 km/h beziffert.

Objekt der Begierde: Elektrocoupé Renault DeZir (Bildmaterial: Renault) DeZir, gesprochen wie das französische „Désir“, bedeutet „Begierde“. Das große Z im Modellnamen soll auf die Signatur Z.E. verweisen, die alle zukünftigen Elektromodelle von Renault kennzeichnen wird. Weitere Gemeinsamkeiten mit anderen Renault Z.E.-Konzeptfahrzeugen, wie dem Fluence Z.E., bestehen darin, dass die gleiche Batterie und der gleiche Elektromotor zur Anwendung kommen.

(mk/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
0 #2 2010-07-20 12:24
Heißt der "Begierde" weil man ihn nicht wird kaufen können?
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0 #1 2010-07-06 10:00
Beindruckend. Was für ein Kontrast zum E-Tron, der offenbar nur als Hinhalter diente. Ein kompromissloses Elektrofahrzeug als Spaßmobil für die VIPs, deren Lebensstil gerne kopiert wird. So gesehen ein würdiger Nachfolger für den Tesla. Vielleicht träumen unsere Enkel von Supercars der etwas anderen Art: Spitze unter 200, dafür aber aus gespeichertem Wind.
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