Nissan Elektro-Serienmodell "Leaf" feiert Weltpremiere

Elektroautos

nissan-leaf-premiere-japan-02082009-1 Im Zuge der Eröffnung der neuen Konzernzentrale in Yokohama stellte Nissan heute sein erstes Grossserien-Elektrofahrzeug der Öffentlichkeit vor. Der Marktstart ist ab 2010 zunächst in Japan und den USA vorgesehen, danach soll der Leaf ab 2012 auch in Europa erhältlich sein.

Das Fahrzeugchassis wurde speziell für die optimale Unterbringung der Lithium-Ionen-Batterie im Fahrzeugboden gestaltet. Der Leaf ist ein Kompaktmodell mit Fliessheck und bietet Platz für 5 Personen. Die Reichweite entspricht laut Nissan praxistauglichen 160 km (100 Meilen) und die Höchstgeschwindigkeit endet bei 140 km/h.

Der Preis wird erst kurz vor Marktstart Ende 2010 bekanntgegeben, der Hersteller erwartet aber einen konkurrenzfähigen Preis im Bereich eines gut ausgestatteten C-Segement-Fahrzeugs.

"Wir haben uns bewusst für einen Marktstart in Ländern entschieden, deren Regierungen unseren Plan unterstützen. Wir bekommen große Unterstützung von der US-Regierung, daher startet der Leaf in den USA und Japan", erklärte Renault-Nissan-Chef Carlos Ghosn bei der Premiere des neuen Elektrofahrzeugs.

Der von Nissan entwickelte 80-kW-Elektromotor mit einem maximalen Drehmoment von 280 Nm bezieht seine Energie aus laminierten kompakten Lithium-Ionen-Zellen von Kooperationspartner NEC mit insgesamt 24 kWh. Mit Hilfe eines Schnellladegeräts soll innerhalb von 30 Minuten wieder 80 Prozent der Batteriekapazität zur Verfügung stehen. Die Energie wird dabei über eine an der Fahrzeugfront positionierte Serviceklappe, unter der sich zwei Steckdosen befinden, geschöpft. Je nach Anschluss fliessen über sie zwischen 100 Volt und 400 Volt. Die Ladezeiten liegen je nach Anschlussleistung zwischen 30 Minuten und 8 Stunden.

Ein LCD-Display informiert über die Reichweite und den aktuellen Batteriezustand. Die Aktivierung des Ladevorgangs, sowie der Klimaanlage und der Heizung kann zeitgesteuert erfolgen. Die Steuerung kann zudem auch per Handy oder Internet erfolgen. Eine SMS informiert, wenn die volle Ladekapazität wieder erreicht wurde.

Der Leaf stellt ein Hauptmeilenstein zur Realisierung der Null-Emissions-Mobilität der Renault-Nissan-Allianz dar. Die ersten Fahrzeuge werden im Nissan-Werk Oppama in Japan gefertigt, zusätzliche Kapazität ist in Smyrna, Tennessee, USA geplant. Im ersten Jahr ist die Produktion von 50.000 Fahrzeugen geplant, welche zunächst an Flotten und Regierungen gehen, später sollen auch normale Kunden den Leaf kaufen können.

In der Zwischenzeit werden bereits die Lithium-Ionen-Batterien in Zama, Japan gefertigt, zusätzliche Kapazitäten sind bereits in den USA, Großbritannien und Portugal geplant. Andere Standorte für die Batteriefertigung rund um die Welt sind unter Beobachtung.

 

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(mp/wattgehtab.com)

 


Kommentare 

 
0 #11 Mayer 2009-08-05 23:05
Denn "mein" Admin hat den Agent Provocateur canceled u. meine (zugegeben zu emotionalen) Teile gegen den Provokateur weg redigiert, aber dabei keinerlei techn. Fakten gestrichen- u. keinerlei Sinn entstellt; er scheint sehr wohl was vom Thema zu verstehen; yours sincerely ! Dr. No
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0 #10 2009-08-05 13:37
Hallo Roadjack,
beachte doch bitte was der Admin zu den Umgangsformen geschrieben hat, auch wenn Deine Beiträge zugegebenermaße n sehr unterhaltsam sind.
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0 #9 Mayer 2009-08-05 02:48
Stanford University Results, gemessen 2006 an fast 8000 Messstellen weltweit, umgerechnet auf Windstrom; ferner wurden alle Stellen weggerechnet, wo man Wind-Kraft-Anlagen nur äusserst schwer aufstellen kann; (Anden, Himalaya usw., und wo die Luftdichte ohnehin zu gering wäre). Zitat der Universität: "Wenn man ledigl ich an leicht zugänglichen Stellen WKA aufstellt, erhält man jährlich das 40- fache des Weltbedarfes von 2006".
Grundschulaufga be 4. Klasse: a) D.h, das Wievielfache bleibt übrig jährlich, um z.B. einige Mio E-Cars zu laden?
B) Das Wievielfache des 2006 er Bedarfes bleibt übrig z.B. im Jahre 2020, wenn sich der Strombedarf in 2020 verdoppelt haben sollte, d.h. 2 mal der 2006 er Bedarf verbraucht wird? Tipp: sagt es dem crazy nicht vor! Er hat schon bei einer Hybrid-Car-Aufg. vor 1/2 Jahr kläglich versagt! Wartet a bisserl! Dr. No
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0 #8 Mayer 2009-08-05 02:31
Klüger, als ein Mr. Dexter, der kein Argument nennt, nur nebulös Dtl. anklagt; Statements- ohne Begründung en gehören gelöscht! Dt. Ing. sprangen nicht auf die Hybrid-Schiene auf bzw. nur zögernd; und der Hybrid-Car, dieser Unsinn, ist hier schon längst ausdiskutiert worden; jeder Hybrid hat alles doppelt- wird also zu schwer u. kommt rein elektrisch gerade mal 2-3km; Der Toyota Prius Hybrid (Prospektverbra uch 4,6 L/100km), brauchte real im ADAC-Ecotest 5,8- 6,2; Toyota schenkte einen dem Schauspieler +Scientologen Tom Cruise; d.h. Promikratie- eine gewisse Masse kauft, was Schauspieler kaufen; so tief ist die Demokratie schon gesunken;
E-Car: Zero Emission???? Für 1 kWh aus der Steckdose müssen erst mal 4 kWh im Atom- oder Kohlekraftwerk erzeugt werden; nur 80% Effizienz beim Laden des Akkus, d.h. nur 0,8 kWh gehen rein; d.h. 5 kWh müssen erzeugt werden für 1 kWh zu nutzen! Das erhitzt schön die Flüsse, an denen die AKWs nicht ohne Grund liegen;
Akkufahren ist nur halbwegs "ökologisch", und hat evtl. zero Co2- emisson, wenn die Akkus mit Windstrom aufgeladen werden; denn nur bei Widnstrom haben wir auf der Erde, falls wir es machen- einen unglaublichen Überschuss über den üblichen Bedarf hinaus! Dr. No
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0 #7 Administrator 2009-08-04 20:43
Wattgehtab ermuntert seine Leser ausdrücklich, Artikel zu kommentieren. Im Interesse aller User behalten wir uns vor, veröffentlichte Kommentare zu prüfen und gegebenenfalls zu editieren oder zu löschen.

Besonderen Wert legen wir ferner auf einen sachlichen Stil der Kommentare und den Respekt vor anderen Meinungen.

Danke für die Beachtung.
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0 #6 Mayer 2009-08-04 19:45
Seit 1986 faselt man von „Leichtbau weise“ aber sie wurden schwerer! Habe bereits 1 Option für den VW- 1-Liter/ 1ookm erworben u. ein Freund, Dr. S, ebenfalls; 4) Crazy liegt wieder falsch: Das E-Car-Ziel sind nicht gewollte 80km, es ist physikal. bedingt, limitiert –siehe oben! ich schrieb Motormasse 300 kg, u. nicht 540 kg; (Mit Equipment = 540 kg Einsparung); Mittels Leichtbau u.ver-zichten auf Firlefanz, ergibt sich Spielraum, um die Batteriemasse auf ca. 300-400 km zu erhöhen(kostet ca. 35000.-Euro); also derzeit unbezahlbar!Bei spiel: Der Tesla Roadster soll 300 km weit kommen- wäre er leicht-er, käme er noch weiter; Wer ist bereit, für 400 oder 500 km Range einen 40- 50.000 Euro Akku zu kaufen? Niemand ! Deshalb: E-cars werden im Bereich 80- 300km bleiben; den Rest muss ein Range-Extender machen. Ich persönl. fahre lieber gleich mit dem VW 1 Liter Diesel/ 100km oder VW-up (2,5L Benzin / 1ookm Diesel) statt mit einem grossen E-Car, der mich nach 200 km mit einem Mopedmotorchen (Extender ) zum nächsten Wirtshaus ziehen muss;In 40 Jahren ist das Öl aus, d.gh. wir sind zum E-Car verurteilt, ob es uns passt oder nicht;
Würde massenhaft mit 1- 2 L/ 100km gefahren werden u. Öl nicht in Heizungen verbannt, würde es noch locker 150 Jahre zum Autofahren reichen; (Eigene Berechung) E-Cars are emissionsfrei? Um 1 kWh aus der Steckdose zu ziehen, müssen im Kraftwerk 4 kWh erzeugt werden ! Beim H2-Antrieb, im Otto verbrannt- sieht die Energiebilanz noch haarsträubender aus; Ergänzungen willkommen - Dr. No
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0 #5 2009-08-04 19:28
...am deutlichsten wird diese Reihe schon bei grobem Überschlag bei Einsatz einer Pb- Batterie (Blei), was natürlich im Praktischen nicht in Frage kommt; [Ein 320 kg Pb-Akku enthält gerade mal soviel Energie, wie 1 L Benzin (ca. 12 kWh); wir erhöhen schrittweise um 1L Benzin, d.h. um 320 kg-Akku; bei 10 L sind wir schon bei 3,2 Tonnen usw.; also- das schlägt bald ins Negative um, d.h. die Zunahme bei jedem Schritt wird von Anfang an kleiner und irgendwann aber wird sogar die Gesamtreichweit e von 160 km kürzer.
Aus diesem, Grunde kann es niemals 40 Tonner Eurolastzüge mit Akku-Antrieb geben ! 3) In meinem Beispiel habe ich den Li-Ion-Akku verwendet, weil es derzeit keinen Besseren gibt; [Aber der ist auch nur 3,5 fach besser, als Pb] 4) Crazy`s “Kleinwage n..“ :Leider wiegt fast jeder Kleine 900- 1200 kg; Der VW-Golf von 1974 wog 750 kg, der von 2007 1155kg; Mein “grosser“ Mercedes Diesel 190 D von 1986 wiegt dagegen nur 1140 kg;
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0 #4 2009-08-03 19:06
Au weia, hier ist wieder der Spielplatz der Halbwahrheiten. Nur führen viele Halbwahrheiten in Summe eben zur falschen Richtung.

Und weil das so ist, macht ne ernsthafte Diskussion hier kein Sinn.

Mei oh mei.
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0 #3 Christian Müller 2009-08-03 13:40
Ich habe mal gehört, dass es in verschiedenen und sogar in gleichen Automodellen VERSCHIEDENE Motoren geben soll... die wiegen also alle 540kg? Ist ja erstaunlich...vor allem bei einem Kleinwagen.

Die Reichweite geht mit größerem Akku übrigens niemals runter, weder theoretisch noch praktisch. Sie nähert sich theoretisch mit größer werdendem Akku asympthotisch einem Grenzwert der von der spezifischen Kapazität (Wh/kg) abhängt.

Es ist aber überhaupt nicht das Ziel, die Reichweite von E-Autos auf die Verbrennern zu erhöhen, die Akkukapazität die man nur auf 1-5% aller Strecken braucht muss man sich nicht als teuren Ballast ins Auto packen, das kann ein RanfeExtender besser und billiger.
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0 #2 2009-08-03 01:37
Massenbilanz aus allg. Einsparung an Massen beim E-Auto in [kg]: 1 Ottomotor 300, 1 Guss Auspuff-krümmer 5, Aus-puffanlage 20kg, Getriebe unnötig 100 kg, Kardanwelle 20, Diff.Getriebe 20,2 Achshalbwellen am Diff. Getrie-be 30, Wasserpumpe 2 kg, Lichtmaschine 3, leerer Tank 15, Benzin für 300 km ( 25 L = 20 kg) , Ersatzkanister 5kg, gesamt = 540 kg;Vermutliche Masse des Li-Ion-Akku(Annahme einer Energiedichte von 120 Wh/kg); Nissan- Leaf: aus der Akku Kapazität 24 kWh, folgt eine Akku-masse von 200kg; Conclusio: Bei einer Einsparung von 540 kg hätte der Akku leicht 300kg, statt nur 200kg wiegen dürfen; das hätte auf den 1.Blick die Reichweite (linear) um 80 km erhöht auf 240 km - wenn dabei das Auto nicht um 100 kg schwerer würde; deshalb (die Rechnung erspare Euch) ergeben sich nur eine Range von 218 km; bei jeder weiteren Vergrösserung des Akus um 100 kg, wäre der Zuwachs an km-Reichweite geringer u. würde schliesslich sogar in`s Negative fallen, d.h. die Gesamt- km geringer als 160 km werden- bis schliesslich auf Null - km sinken. Deshalb muss die Fahrzeugmasse gesenkt werden, um die Akkumasse erhöhen zu können und in den km- Bereich der Verbennungsmoto ren zu gelangen. Dr. No
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Wattgehtab ermuntert seine Leser ausdrücklich, Artikel zu kommentieren. Im Interesse aller User behalten wir uns vor, veröffentlichte Kommentare zu prüfen und gegebenenfalls zu editieren oder zu löschen. Besonderen Wert legen wir ferner auf einen sachlichen Stil der Kommentare und den Respekt vor anderen Meinungen. Danke für die Beachtung. Ihr Wattgehtab-Team


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