Mit einer Städtetour durch Deutschland wird jetzt der neue Mitsubishi i-MiEV präsentiert. Den Startschuss für die Roadshow hat der japanische Automobilhersteller am Mittwoch (29.07.2009) bei der juwi-Gruppe in Wörrstadt (Rheinland-Pfalz) gegeben. juwi ist ein international tätiger Projektentwickler von Wind-, Solar- und Bioenergie-Anlagen.
Der i-MiEV ist Mitsubishis erstes in Großserie gebaute Elektro-Fahrzeug und soll in Zukunft eine wichtige Rolle im Fuhrpark von juwi spielen. Eine entsprechende Absichtserklärung unterschrieben Matthias Willenbacher, Vorstand der juwi-Gruppe, und der Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland, Martin van Vugt.
An acht Standorten in ganz Deutschland wird Mitsubishi in den kommenden Wochen Vorserienmodelle des i-MiEV der interessierten Öffentlichkeit, Journalisten sowie Unternehmen der Energiebranche vorstellen. Dabei spielen erste praktische Fahrtests sowie die technische Präsentation des Fahrzeug-Konzepts die wichtigste Rolle.
Seit Juli 2009 wird der elektrobetriebene Mitsubishi i-MiEV in Japan verkauft. Eine Linkslenker-Version wird derzeit entwickelt. Der Verkaufsstart in Deutschland erfolgt dann voraussichtlich Ende 2010.
Bis zum Jahr 2020 will das japanische Unternehmen den Anteil von Elektrofahrzeugen an der Gesamtproduktion auf 20 Prozent erhöhen. Der CO2 Ausstoß der Gesamtflotte soll zu diesem Zeitpunkt 50 Prozent unter dem Niveau von 2005 liegen.
Der knapp 3.40 Meter lange Viersitzer wird ausschließlich über einen 47kW/64 PS starken Elektromotor im Heck angetrieben. Die Batterie-Einheit sitzt, geschützt durch einen stabilen Rahmen, im Fahrzeugboden. Dadurch gibt es weder Platz-Beschränkungen in der Passagierkabine als auch beim Kofferraum. Zudem ergeben sich durch den niedrigen Schwerpunkt des Fahrzeugs hervorragende Fahreigenschaften und ein perfektes Handling.
Mit einer vollen Batterieladung hat der nur 1100 Kilogramm wiegende i-MiEV eine Reichweite von 144 Kilometern (EU Zyklus) (160 km im jap. 10-15 mode) und erreicht eine Spitzengeschwindigkeit von 130 km/h. Innerhalb von sieben Stunden kann die Batterie an jeder konventionellen Haushaltssteckdose geladen werden, eine Schnellladung an einer speziellen Schnellladestation dauert zirka eine halbe Stunde.
(mp/wattgehtab.com)