Genf 2011: Nissan zeigt Elektrosportwagen-Studie ESFLOW

Elektroautos

Genf 2011: Nissan zeigt Elektrosportwagen-Studie ESFLOW (Bildmaterial: Nissan)Nissan wird die Studie eines Elektro-Sportwagens auf dem Genfer Automobilsalon 2011 enthüllen.

Er ist zwar „nur" eine Studie, doch mit dem Elektrosportwagen ESFLOW, will Nissan zeigen, dass man auch ohne Verzicht auf Fahrspaß umweltfreundlich unterwegs sein kann.

Nissan steht für einige der aufregendsten Sportwagen und ist zugleich das Unternehmen das den Nissan LEAF entwickelt hat. Mit dem ESFLOW will Nissan jetzt das Beste beider Disziplinen zusammengeführt haben und zeigt in Genf die zweisitzigen Konzeptstudie als Weltpremiere.

Der von Grund auf als Elektrofahrzeug konzipierte Sportwagen basiert auf der Technik des Nissan Leaf, verfügt jedoch über zwei Elektromotoren an den Hinterrädern, die den ESFLOW in weniger als fünf Sekunden auf 100 km/h bringen sollen. Für die entlang der Achsen der Vorder- und Hinterräder angeordneten Batterien gibt Nissan eine maximale Reichweite von maximal 240 Kilometern an.

Die Karosserie aus Verbundmaterialien sitzt auf einem Chassis aus Aluminium und einen voll integrierten Überrollkäfig.

Genf 2011: Nissan zeigt Elektrosportwagen-Studie ESFLOW (Bildmaterial: Nissan)Beim Design des ESFLOW stehen die Merkmale eines Sportwagens im Vordergrund: die lange Haube, die seitlich herumgezogene, flach stehende Windschutzscheibe, die kompakte Kabine mit Sitzplätzen nah am Schwerpunkt des Autos und Niederquerschnittsreifen. Anstelle konventioneller Spiegel sorgen kleine Kameras in der A-Säulen für die Sicht nach hinten. In der Frontpartie verbergen sich die ausklappbaren Auflade-Ports in den unterhalb der Scheinwerfer sitzenden Lufteinlassschächten.

Die Sitze selbst sind mit goldenem Leder sowie einem perforierten und ebenfalls golden eingefärbten Veloursstoff bezogen; in den Türverkleidungen dominieren dunkelblaue Oberflächen in identischen Materialien. Das blau/goldene-Motiv wird auch am Instrumententräger wiederaufgenommen, dazu zieren Oberflächen in einem silbernen Kohlefaser-Material das Armaturenbrett. Vier multifunktionale LCD-Displays sind für die Informationsvermittlung zuständig.

Obwohl diese Studie sicherlich nie erhältlich sein wird, gibt uns Nissan einen Ausblick darauf, wie der Besitzer eines ESFLOW aussehen könnte:

Daniel, ein fiktiver ESFLOW-Besitzer, arbeitet in einem technischen Beruf, lebt aber vor allem fürs Wochenende. Freitagabends schwingt er sich hinter das Lenkrad seines Autos, das sich sofort mit seinem Taschen-PDA verlinkt und ihm die schnellste Route zur Wohnung seiner Freundin berechnet. Dank der kompakten Maße schlüpft der ESFLOW mühelos selbst in knappste Parklücken. Am Samstag fährt er zu einem angesagten Club, um dort seine Talente als DJ auszuleben. Derweil bestaunen seine Freunde Daniels coolen Elektrosportwagen.

Am Sonntag unternimmt Daniel zum Spaß eine kleine Spritztour in die Berge. Die ausgewogene Gewichtsverteilung und die 1a-Sicht auf die vor ihm liegende Straße lassen ihn mühelos Kurve um Kurve umrunden - auch das exakte Anpeilen des Scheitelpunkts gelingt auf den Millimeter. Die Rückfahrt talwärts gestaltet sich gemütlicher, zumal nun der ESFLOW dank Bremsenergierückgewinnung zuvor verbrauchte Energie zurück in die Batterien speist. Energie, die er auf den letzten Kilometern zurück nach Hause wieder gut gebrauchen kann.

Während sein ESFLOW an der Garagen-Steckdose neuen „Saft" tankt, bereitet sich auch Daniel auf die neue Woche vor: ebenfalls mit frisch aufgeladenen Batterien.


(mk/wattgehtab.com)



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