Der finnische Automobilindustrie-Dienstleister Valmet Automotive hat ein Elektrofahrzeug entwickelt, das auf dem diesjährigen Automobilsalon in Genf der Öffentlichkeit vorgestellt werden soll. Das Konzeptfahrzeug „Eva“ ist das Ergebnis der Bemühungen neue Konzepte für Elektrofahrzeuge und deren Ladesysteme zu entwickeln und soll als Aushängeschild für Valmets Kompetenzen auf dem Gebiet der Elektromobilität dienen.
Die Reichweite des 2+2-Sitzers soll 160 km betragen und der getriebelose Elektromotor eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h ermöglichen. Durch die modulare Bauweise kann der Aluminiumunterbau des Stadtautos leicht an andere Fahrzeugtypen und Karosserievarianten angepasst werden. Trotz alledem ist eine Serienfertigung des Eva nicht vorgesehen.
In der Pressemeldung heißt es, dass der Eva mit einer neuartigen Schnittstelle für die Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug ausgestattet sei. Bei dieser, gemeinsam mit Nokia entwickelten Lösung, soll das Mobiltelefon einen zentralen Bestandteil des Systems bilden.
In Zusammenarbeit mit dem Energiekonzern Fortum und dem Hersteller für Leistungselektronik UTU Elec Oy wurde außerdem eine Ladestation entwickelt, die über SMS-Mitteilungen gesteuert werden kann.
Auf dem Messestand von Valmet werden noch drei weitere Elektro-/Hybridfahrzeuge zu sehen sein, die zukünftig allesamt im finnischen Valmet-Werk Uusikaupunki gefertigt werden. Dazu gehören der sich bereits in der Produktion befindliche Think City, das Konzeptfahrzeug Garia LSV (eine straßentaugliche Version des Garia Golf Car) und der Plug-In-Hybrid Fisker Karma.
(mk/wattgehtab.com)