Genf 2009: EDAG zeigt Automobilkonzept "Light Car"

Elektroautos

edag_lightcar-opensource_genf2009 Auf dem 79. Auto-Salon in Genf (5. bis 15. März 2009) wird der Entwicklungsdienstleister EDAG seine Vision von einem umweltverträglichen Fahrzeug für Alltag und Freizeit präsentieren. Für den Vortrieb sorgen Radnabenmotoren und als Energiespeicher kommt eine Lithium-Ionen-Batterie zum Einsatz. Die Reichweite gibt EDAG mit bis zu 150 Kilometer an.

Beim Karosseriekonzept für das „Light Car - Open Source“ geht man neue Wege und setzt eine neuartige Basaltfaser der Fa. ASA.TEC als leichten, stabilen und 100% recyclingfähigen Werkstoff im Automobilbau ein. Das Lichtkonzept nutzt die (O)LED Technik als individuell veränderbares Design- und Kommunikationselement.

 

Die Karosserie als individuell gestaltbarer Desktop
In den Glasscheiben zeichnen (O)LED Leuchtkörper die Konturen der Front- und Heckscheinwerfer auf das "Light Car-Open Source". Die Kontur der Scheinwerfer kann der Fahrer je nach Wunsch gestalten und so seinem Fahrzeug ein individuelles Aussehen verleihen wie er es bereits von der Einrichtung seiner Multimediageräte gewohnt ist. Auch bei der Gestaltung seines "Arbeitsplatzes" im Cockpit hat der Fahrer freie Hand. Ob der Drehzahlmesser in der Mitte oder die Anzeige der Klimasteuerung auf der rechten Seite erscheinen soll - der Fahrer kann sein Cockpit frei nach Größe, Position und Stil der Anzeige individuell konfigurieren.

Die transparente Heckklappe wird als Projektionsfläche genutzt und soll so die Car-to-Car Kommunikation für alle Autofahrer sicht- und nutzbar machen. So wird beispielweise die Bremsintensität über eine aufleuchtende Skala auf dem Heck dem darauffolgenden Fahrzeug übermittelt. Weitere Informationen wie ein nahendes Stauende oder eine Abstandsanzeige werden optisch gut sichtbar auf dem Heck angezeigt.

Der Open-Source Gedanke
Viele der gezeigten Technologien befinden sich noch im frühen Stadium der Entwicklung. Daher hat EDAG das Light Car als Open Source Projekt ausgelegt und spricht andere Unternehmen an, um gemeinsam das „EDAG Light Car“ weiterzuentwickeln. Dabei definiert das Unternehmen den Adressatenkreis bewusst weit, um neue Denkansätze in das Auto der Zukunft mit einfließen zu lassen. Computer- und Softwareentwickler sollen genauso ihre neuen Technologien zur Anwendung bringen wie die Spezialisten für die ASA.TEC Basaltfaser, (O)LED Technik oder Elektroantriebe.

Mit der Kompetenz für Fahrzeug- und Produktionsanlagenentwicklung will EDAG das Open Source Projekt in führender Rolle weiterentwickeln. Zudem sollen pragmatische Lösungen besonders im Hinblick auf das Einsparpotenzial bei den Produktkosten erarbeitet werden.

(mp/wattgehtab.com)

 


Kommentar schreiben

Wattgehtab ermuntert seine Leser ausdrücklich, Artikel zu kommentieren. Im Interesse aller User behalten wir uns vor, veröffentlichte Kommentare zu prüfen und gegebenenfalls zu editieren oder zu löschen. Besonderen Wert legen wir ferner auf einen sachlichen Stil der Kommentare und den Respekt vor anderen Meinungen. Danke für die Beachtung. Ihr Wattgehtab-Team


Sicherheitscode
Aktualisieren

Neueste Kommentare