Exklusiv: Karosserie für Elektro-Sportwagen EQmotion vor Fertigstellung

Elektroautos

eqm_karosserie_1 In einem exklusiven Gespräch mit den Projektbeteiligten von EQmotion wurde gegenüber wattgehtab.com die Fertigstellung der Karosserie für das Schweizer Elektroautoprojekt EQmotion bestätigt. Die Fertigung des Rohrrahmenchassis und der Karosserie erfolgte in Zusammenarbeit mit einem deutschen Partnerunternehmen.

Der rollfähige Teilaufbau wird Ende nächster Woche von Deutschland in die Schweiz überführt, wo dann die Montage der Antriebskomponenten beginnt. Die Leichtbau-Karosserie bestehend aus Glasfaserkunststoff (GFK) trägt wesentlich zu dem geringen Fahrzeuggewicht von unter 1000 Kilogramm bei.


Ziel des Projektes ist es, eines der sportlichsten und schnellsten Elektrofahrzeuge mit Straßenzulassung zu bauen. Damit wollen die Macher auch die Kompetenz beweisen, dass man der richtige Partner für die Realisierung eines Elektrofahrzeuges oder einer "Conversion" (Elektrifizierung von bestehenden Fahrzeugen) ist.

Die Fahrleistungen des zweisitzigen Elektrosportwagens lesen sich eindrucksvoll: Die Beschleunigung auf 100 km/h soll in maximal 6 Sekunden erfolgen, die beteiligten Ingenieure gehen so gar laut simulierten Werten von unter 5 Sekunden aus. Mit den zwei im Heck befindlichen Elektromotoren mit einer Leistung von jeweils 95 kW soll das Fahrzeug eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 km/h erreichen. Als Energiespeicher kommt ein 16-kWh-Lithium-Polymer-Akku von Kokam zum Einsatz, der dem EQmotion eine elektrische Reichweite von 125 km (bei 80 km/h; 16 kWh) pro Batterieladung ermöglicht. Optional ist der Einbau eines zweiten 16-kWh-Akkus vorgesehen, womit dann eine Reichweite von 250 km (bei 80 km/h; 32 kWh) möglich sein soll. Mit dem eingebauten 3.3kW Ladegerät kann die Batterie an jeder herkömmlichen Steckdose innerhalb von 3 Stunden auf 60 Prozent wieder aufgeladen werden.




(Quelle und Bildmaterial: EQmotion)



Kommentare 

 
0 #3 Markus Pflegerl 2008-04-10 00:14
Vielen Dank für den Hinweis! Da ist tatsächlich ein Fehler/Verwechslung unterlaufen, der Wert für die Reichweite wurde mit dem optional geplanten zweiten Akku verwechselt. Bei der Batterieladung wurde mit einer zu hohen Ladeleistung gerechnet. Der Artikeltext wurde diesbezüglich korrigiert.

Gruß
Markus Pflegerl
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0 #2 Johannes Güntert 2008-04-08 00:23
Diese Rechnung woltle ich auch eben aufstellen, hast mir die Arbeit ja schon abgenommen :-)
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0 #1 2008-04-07 16:34
Wenn man die Angaben des Artikels für Berechnungen verwendet, so erscheinen mir die Zahlen etwas zu optimistisch:

Verbrauch:
200km mit 16 kWh Akku bei 80 km/h
Best case (ohne Ladeverluste) => 16 kWh / 200km = 8 kWh / 100km
Mein TWIKE das nur 300kg wiegt braucht bei knapp über 60 km/h etwa 6 kWh / 100 km. Da erscheinen mir 8 kWh / 100 km etwas optimistisch für ein Fahrzeug mit knapp 1000kg Gewicht.

Laden:
3h x 3.3kW = 9.9 kWh
9.9 kWh / 16 kWh = 62%
Das sind dann nicht ganz die angegebenen 70%. Auch hier wieder ohne jegliche Verluste beim Laden gerechnet.

Trotzdem ist das ein interessantes Fahrzeug.

Ralf
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