Elektro-Dreirad "eLTeC FCX" auf Hannovermesse

Elektroautos

FH_Dortmund_Elektro-Cityfahrzeug_eLTeC_FCX Von der Fachhochschule Dortmund wird auf der Hannovermesse das 2-sitzige Elektrofahrzeug eLTeC FCX präsentiert. Das E-Fahrzeug wurde innerhalb eines Jahres von Studierenden der Fahrzeugtechnik unter Leitung von Professor Dr. Wilfried Fischer im Leichtbau-Center des Fachbereichs Maschinenbau entwickelt.

Die Konstruktion des Fahrzeuges wurde unter besonderer Berücksichtigung des Leichtbaus durchgeführt, so dass aufgrund des geringen Gesamtgewichtes von ca. 200 kg mit wenig Energie sehr gute Fahrleistungen erreicht werden.




Bei der rechnergestützten Bauteiloptimierung kommt das ebenfalls im Leichtbau-Technologie-Center entwickelte FEM-System OPIUM zum Einsatz, welches schon auf der CeBIT präsentiert worden ist. Mit OPIUM können Rahmen-, Schalen- und Volumentragwerke durch Parameter- und Topologieoptimierungen automatisch den Beanspruchungen angepasst werden, so dass gewichtsoptimale Bauteile entstehen. So wurde z. B. der Gitterrohrrahmen des eLTeC FCX soweit optimiert, dass bei ausreichender Steifigkeit ein extrem leichtes Chassis entstand.

Der eLTeC FCX wird durch zwei Radnabenmotoren mit einer Leistung von 4 kW angetrieben. Die integrierten Blei-Gel-Batterien gewährleisten dabei eine Reichweite von ca. 100 km. Diese sollen in Zukunft durch eine Brennstoffzelle unterstützt werden, um eine noch größere Reichweite zu erzielen. Die maximale Geschwindigkeit des Fahrzeuges liegt bei ca. 50 km/h, so dass man innerorts am normalen Straßenverkehr teilnehmen kann. Das voll gefederte Fahrzeug bietet zwei erwachsenen Personen Platz, wobei ein zusätzlicher Stauraum integriert ist. Geplant ist, die jetzige Roadster-Version durch eine Cabriovariante zu ergänzen, um auch wetterunabhängig den vollen Fahrspaß genießen zu können. Die notwendige Zulassung für den Betrieb im öffentlichen Straßenverkehr wird angestrebt.


(Quelle und Bildmaterial: Fachhochschule Dortmund)


Kommentare 

 
+1 #1 2008-07-16 14:20
Dass der Professor der das FCX angeblich mitentwickelt haben will, keinen Fingern krumm gemacht hat wird gern verschwiegen. Ausser viel Gejammer, dass er kein Geld hat und sparen will wo es nur geht, hat dieses Windei nichts zu dem Projekt beigetragen.

Der wahre Ruhm gebührt allen Studenten, die an diese Seifenkiste mithelfen oder geholfen haben, aber auch wohl eher aus Mittel zum Zweck um an die passenden Scheine zu kommen. Denn Freude macht es nicht für den Sparfuchs zu arbeiten, damit er mit fremder LEute Arbeit prahlen kann.
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