Der Anstieg der Spritpreise zwinge den Hersteller zum Handeln. Der Autobauer ist daher fest entschlossen die Entwicklung des Elektroantriebs und der Brennstoffzelle stark zu forcieren.
"Wir werden 2009 mit einer Lithium-Ionen-Batterie im Smart die nächste Stufe zünden." Ein Jahr später will der Autobauer dann mit dem Zweisitzer-Smart und der Mercedes A-Klasse auf den Markt kommen. "Das sind nicht nur Ankündigungen. Das werden wir auch tun", versicherte der Entwicklungschef.
80 Prozent der Mobilität der "europäischen Normalkunden" liege bei 40 bis 50 Kilometer pro Tag. "Das ist für eine leistungsfähige Lithium-Ionen-Batterie kein Problem. 100 Kilometer Reichweite trauen wir unserem Smart-Elektrofahrzeug sicher zu", teilte Weber mit.
Als absatzstärksten Markt sieht der Manager Europa, weil dort die Sensibilität für Umweltthemen am stärksten ausgeprägt sei. Daneben seien Kalifornien und New York weitere attraktive Märkte für Elektrofahrzeuge. Um weitere Daten über die Leistungsfähigkeit der Fahrzeuge und das Kundenverhalten zu bekommen, plane Daimler weitere Tests neben dem bereits seit 2007 laufenden Modellversuch mit dem Elektro-Smart in London. "Berlin ist dabei sehr interessant, auch Paris oder Rom kämen infrage. Wir sprechen mit verschiedenen Interessenten", kündigte Weber an. Seinen Angaben zufolge steckt Daimler fast die Hälfte der Investitionen inzwischen in das Thema "Green Technologies".
(mp/wattgehtab.com)