Scuderi Druckluft-Hybrid-Motor verspricht Motorrevolution

Elektroantrieb

scuderi_druckluft-hybridmotor_small(Quelle: openPR/Scuderi) Frankfurt - Die Druckluft-Hybrid-Technologie der Scuderi-Gruppe bietet Automobilherstellern eine kostengünstige Lösung zu Einhaltung der künftig in Europa geltenden Abgasvorschriften. Scuderi kündigt heute die jüngsten technologischen Fortschritte in der Entwicklung eines neuen, effizienten und kraftstoffsparenden Druckluft-Hybrid-Motors an. Vorläufige Studien am Scuderi Motorenkonzept ergeben, dass der Scuderi Druckluft-Hybrid-Motor den Kraftstoffverbrauch heutiger Fahrzeuge potenziell um die Hälfte senken und den Schadstoffausstoß um bis zu 80% verringern kann.

Auf Basis dieser Ergebnisse gilt der Scuderi Druckluft-Hybrid als perfekte und kostengünstige Lösung für europäische Automobilhersteller, um den Ausstoß von CO2 und anderer giftiger Abgase bei ihren Fahrzeugen drastisch zu reduzieren und damit die Vorgaben der EU Kommission problemlos zu erfüllen. Scuderi hat die jüngsten Fortschritte durch Fokussierung auf die Strömungs- und Thermodynamik im Motorenkern erreicht.




Die Scuderi Gruppe hat die jüngsten Fortschritte durch Fokussierung auf die Strömungs- und Thermodynamik im Motorenkern erreicht und sorgt damit für neue Impulse in der konventionellen und seit über 120 Jahren praktizierten Herangehensweise bei der Motorenentwicklung.

Das Ergebnis dieser bahnbrechenden Entwicklung wurde mit Hilfe modernster Computermodelle überprüft und bestätigt und lässt zu erwarten, dass:

- die Krafstoffleistung bei heutigen Benzin- und Dieselmotoren um fast ein Drittel gesteigert wird
- bis zu 80% weniger giftige Abgase als bei heute eingesetzten Benzin- und Dieselmotoren ausgestoßen werden
- die Leistungsfähigkeit von Hybridmotoren gesteigert wird
- deutlich mehr Leistung als bei herkömmlichen Motoren entwickelt wird
- die Herstellung einfach sein wird, da dieselben Bauteile wie beim konventionellen Motorenbau verwendet werden können

Durch den Einbau eines kleinen Druckluftbehälters mit einigen wenigen Steuerelementen, die zusammen nur wenige hundert Euro kosten, kann der Scuderi-Motor jene Energie zurückgewinnen, die normalerweise beim Abbremsen eines Fahrzeugs verloren geht. Um dieses Prinzip mit einem Elektro-Hybridfahrzeug zu erreichen, ist ein komplexes elektrisches System erforderlich, dass tausende Euros kostet und aus Generatoren, Motoren und großen Batterien besteht Darüber hinaus hat der Scuderi Druckluft-Hybrid im Gegensatz zu Elektro-Hybriden die einmalige Fähigkeit, Energie aus dem Abgasstrom des Motors wiederzugewinnen. Dadurch wird es möglich, die Scuderi Druckluft-Hybrid-Technologie auch in stationären Anwendungen, wie beispielsweise bei Elektrogeneratoren einzusetzen, einem Anwendungsbereich in dem Elektro-Hybride als unpraktisch gelten.

In den letzten Monaten hat die Scuderi Gruppe intensive Gespräche mit verschiedenen Automobilherstellern in Europa, Indien und den USA geführt. Sobald die Entwicklung des Motors abgeschlossen ist, wird die Industrie jene Form von Kraftstoffeffizienz, Leistung und geringerer Umweltbelastung zu vernünftigen Preisen bieten können, die die Kunden nachfragen.

Aktueller Terminhinweis: Das Management-Team von Scuderi steht auf der Messe Engine Expo vom 8.-10. Mai in Stuttgart für Gespräche bereit. Falls Sie ein Gespräch mit einem Mitglied der Scuderi-Familie oder dem Vice President der europäischen Niederlassungen Lutz Deyerling wünschen, vereinbaren Sie bitte einen Termin mit uns.
Kontakt: Stephanie Messer, Tel. + 49-89-23 51 68 15, E-Mail: stephanie@mceteam.com

Auf der Webseite der Scuderi Gruppe gibt es anschauliche Animationen und Videos zu dieser neuen Motorentechnologie.


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Die revolutionäre Scuderi Motorentechnologie stellt die bedeutendste Motorleistungsverbesserung seit Jahrzehnten dar und kann in jeden Verbrennungsmotor einschließlich Benzin-, Diesel-, Bio-Diesel- und Erdgas-Motoren eingesetzt werden. Fotoquelle: Scuderi Gruppe



Kommentare 

 
0 #6 2009-05-09 08:55
Natürlich ist das ein guter Ansatz, momentan überschüssige Energie zu speichern und später wieder zu nutzen, sowohl zur Verbesserung der Dynamik als auch um Energie zu sparen.
Es lässt sich elektrisch aber eben effektiver lösen.
Der E-Motor mag zwar erstmal schwerer sein, er kann aber auch Starter und Lichtmaschine ersetzen und damit relativiert sich das. Und statt klobiger Anbauteile die wieder noch Verluste durch das verbindende Getriebe (der Riemen verschleißt, muss gewartet werden und hat auch einen Wirkungsgrad) haben kann so ein Motor auf der Kurbelwelle äußerst kompakt bauen, den Verbrenner vor der grün werdenden Ampel auch in Sekundenbruchte ilen (Größenordnung 250ms) wieder starten, am Ortsausgang boosten und am Ortseingang Bremsenergie rückgewinnen.
Der zugehörige Akku muss kein Schwergewicht sein, zumindest nicht um eine vergleichbare Energienge wie im Drucktank zu speichern. Um hohe Leistungen aufnehmen und abgeben zu können bieten sich da vielleicht auch Ultracaps an - womöglich bringt KERS uns da noch ein paar Innovationen auch in den Strassenverkehr .
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0 #5 2009-05-08 18:05
Es geht wohl eher ums Prinzip, das Konzept finde ich nicht sehr ausgereift aber es wäre eine Schande die Idee nicht zu nutzen. Ein kurzfristiger Booster Effekt kann auch seine sparsamen Seiten haben. Wäre nur die Frage: Was wiegt das ganze und relativiert sich dann der Spareffekt dann nicht sogar?
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0 #4 Thomas Rossen 2009-05-07 17:33
Hallo zusammen,

gute Idee, bringt aber leider kaum was!

Klar gibt es sogar richtige Druckluftautos, aber der Wirkungsgrad ist nicht toll, denn im Grunde habe ich hier eine thermodynamisch e Maschine wie der klassische Verbrennungsmot or auch.

Das geht beim Erzeugen los, durch das komprimieren erhitzt die Luft sich, was einen entsprechenden zusätzlichen Druckanstieg bewirkt, gegen den angearbeitet werden muß. Egal wie gut ich die Anlage kühle, den "inneren Temperaturansti eg" des Gases in der Verdichtung hab ich immer. Von der Idee heiße Abgase in einen Druckbehälter zu leiten, da geh ich mal lieber nicht drauf ein... Sehr hoher Druck, bei sehr hoher Temperatur und entsprechend kleiner "Gasmasse" wäre das Ergebniss...

Lass ich hinterher meine Druckluft im Druckluftmotor oder sogar auch im Fahrzeugmotor expandieren, fällt dadurch die Temperatur der Luft und damit auch der Arbeitsdruck ab, und ich krieg viel weniger raus als ich reingesteckt habe... Da dürfte selbst der "Umweg" Generator->Umrichter>Batterie effizienter sein.

Teilw. ist das System sogar ein alter Hut, unsere alten Busse mit Turbodieseln und mechanischer Einspritzung (80er Jahre) hatten eine sogenannte "Lufteinblasung" Hier wurde tatsächlich beim plötzlichen Gasgeben eine große Menge Druckluft aus den Kesseln in den Motor geblasen, um das Turboloch zu überbrücken. Dies wurde noch nichtmal wegen der Leistung gemacht, sondern um die typische schwarze Wolke, welche durch die kurzfristige Überfettung entsteht zu mindern... Hat sogar so gut funktioniert, das ich das Gefühl hab diese Motoren qualmten weniger als die sogenannten modernen Motoren mit elektronisch gesteuerter Einspritzung danach, aber ist n anderes Thema. :-)

Nette Grüße,
Thomas.
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0 #3 2009-05-07 13:42
Die wesentliche Innovation soll hier ja wohl die Speicherung von Bremsenergie in einem Drucklufttank sein.
In der dargestellten Größe passt in den Tank aber nicht wirklich viel Energie in Form von Druckluft rein.

Welchen Vorteil das bei konstant laufenden Stromaggregaten bringen soll wird leider nicht erläutert und auch nicht warum es sich positiv auf die Schadstoffe auswirken soll und erst recht nicht, wie bei einem konstant laufenden Aggregat durch die Technik der Wirkungsgrad gespeichert wird.

Mit Turboladern, die längst auch mit variabler Turbinengeometr ie Stand der Technik sind, hat das nichts zu tun.
Und auch wenn Downsizing eine sinnvolle Maßnahme ist kann der Turbolader keine Bremsenergie zurückgewinnen, gespeicherte Energie zum Beschleunigen verwenden oder den Motor bei grün werdender Ampel starten.

Für einen Micro- oder Mildhybrid erscheint mir da ein kleiner E-Motor auf der Kurbelwelle zwischen Motor und Kupplung/Getriebe wesentlich sinnvoller.
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0 #2 2009-05-07 08:18
Mit der Aufladung mittels Turbo und Kompressor erzielt VW sehr gute Effekte (Downsizing). Auch das Fahren mit reiner Druckluft wurde schon erfolgreich getestet, warum also nicht? Wenn der Ansatz tatsächlich etwas bringt, wird sich diese Technologie durchsetzen.
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0 #1 2007-04-27 01:42
Hört sich auf jeden Fall vielversprechen d an. Gibt es von diesem Motor schon funktionstüchti ge Exemplare? Naja, zumindest wird meine Vermutung wohl immer mehr bestätigt, dass heutige Motoren noch nicht der Weisheit letzter Schluss sind :-) .
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