Neue Brennverfahren machen den Dieselmotor auch im Hybridantrieb attraktiv

Elektroantrieb

toyota_vorurteile_wahrheit_hybridantrieb_small(Quelle: heise/IAV) Außer Hybridfahrzeugen mit Ottomotor befassen sich Entwickler ernsthaft mit dem noch teureren Dieselhybrid. Im Gespräch mit heise Autos erläutert Wilfried Nietschke, IAV GmbH, warum der Dieselhybrid dennoch eine Antwort auf japanische Hybridfahrzeuge sein könnte.

Der Dieselmotor leidet bisher unter einer prinzipbedingten Problematik: Im Vergleich zum Ottomotor arbeitet er mit Luftüberschuss und mit höheren Temperaturen, sodass die Stickoxidemissionen (NOx) deutlich höher liegen als beim Ottomotor. Zudem stoßen selbst moderne Dieselmotoren Rußpartikel aus. Motorenentwickler suchen deshalb nach Verbrennungsverfahren, bei denen weniger Stickoxide und Partikel entstehen. Ziel ist eine Homogenisierung der Gemischbildung, also eine gleichmäßige Verteilung von Luft und Kraftstoff im Brennraum, bei der die Bildung von Stickoxiden und Partikeln stark reduziert würde.


Nietschke: Beim Dieselhybrid ist ein starkes Downsizing des Dieselmotors möglich, also weniger Zylinder oder weniger Hubraum. Und da der Elektromotor beim „Turboloch“ aushilft, sind auch weniger aufwändige Turbolader möglich. Auf diese Weise kann ein Dieselmotor in Verbindung mit einem Hybrid deutlich kostengünstiger gebaut werden. Man könnte etwas vereinfacht sagen, dass man auf diese Weise dem Dieselmotor ein ähnliches Drehmoment-Verhalten wie einem Benziner anerzieht.

Zum vollständigen Artikel: heise Autos


Bildmaterial: Toyota Deutschland GmbH


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