Racing Green Endurance: von London nach Paris mit einer Batterieladung

Elektro-Rennfahrzeuge

Racing Green Endurance: von London nach Paris mit einer Batterieladung (Bildmaterial: Racing Green Endurance) Studenten, Mitarbeiter und Absolventen des Imperial College London haben gemeinsam mit ihren Partnern das Projekt Racing Green Endurance ins Leben gerufen. Ziel ist es mit dem eigens entwickelten Elektro-Sportwagen SRZero, die Panamericana, mit 26.000 Kilometern die längste Straße der Welt, komplett abzufahren.

Der SRZero basiert auf dem Rennwagen Radical SR8, der normalerweise durch einen 2,6-V8-Motor angetrieben wird. Dieser wurde ersetzt durch zwei Elektromotoren der Firma Evo Electric, die ihre Energie aus 48 Lithium-Eisen-Phosphat–Zellen von Thundersky beziehen. Diese Zellen sind in drei Batteriepakete unterteilt und befinden sich im Heck und in den Seitenkästen. Bei einer Systemspannung von 550 Volt und einer Kapazität von 56 kWh sind 400 bis 600 Kilometer Reichweite möglich.

Der SRZero ist so ausgerüstet, dass er mit unterschiedlichster Netzspannung und Netzfrequenz geladen werden kann. Auf der Reise von Argentinien nach Alaska soll somit nur auf vorhandene Ladeinfrastruktur zurückgegriffen werden.

Bis es im Juli in Richtung Südamerika losgeht, will das Team jedoch gut vorbereitet sein und hat deshalb in den letzten zwei Wochen gleich zwei bemerkenswerte Testfahrten unternommen: Am 28. Mai 2010 umrundeten es mit ihrem Fahrzeug den Londoner Autobahnring M25 mit einer Länge von 184 Kilometern gleich zweimal mit einer nur einer Batterieladung. Die Geschwindigkeit betrug dabei etwa 89-97 km/h. Die zweite Testfahrt fand am 12. Juni 2010 statt und führte das Team nach Paris, wo es mit einer Restladung von etwa 15% ankam, nachdem es vormittags in London gestartet war.

(mk/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
+1 #2 2010-08-06 20:24
Der Kommentar von Herrn G. ist alles andere als angemessen oder sinnvoll.
Herr G. ignoriert, dass
- die erwähnten Tesla Reichweiten nur unter besonderen Bedingungen zustande kamen und im Regelbetrieb wesentlich unterschritten werden
- die Jungs von Racing Green Endurance aber ihre Strecken Tag für Tag unter schwierigen Bedingungen im Straßenverkehr zurücklegen und inzwischen über 8000 km in etwas über 3 Wochen gefahren sind
- Tesla für die Entwicklung des Autos Jahre gebraucht und Millonen verbrannt hat und immer noch in den roten Zahlen ist.
- Das RGE Team das Auto mit eigenen Kräften und weniger als 400T€ Sponsoren-Material in einem 3/4 Jahr realisiert hat.
- diese Fahrt jetzt schon historischen Charakter hat, der durch nichts mehr in Frage zu stellen ist.
Die Frage die bleibt ist eher: was veranlasst Herrn G. zu einem solchen verbogenen Kommentar ?
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-2 #1 2010-06-17 10:47
Und damit haben sie mit dem aerodynamisch wohl besseren Fahrzeug gerade mal in etwa die Reichweite des Tesla Roadsters erreicht. Eine schöne und lehrreiche Arbeit für Studenten, aber kein Meilenstein.
Alfred
Daten zu heute erreichbaren Reichweiten: http://web.me.com/alfredar/Alfreds_Pages/Driving_Range.html
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