Mission erfüllt: 26.000 Kilometer Pan Americana im Elektroauto

Elektro-Rennfahrzeuge

Mission erfüllt: 26.000 Kilometer Pan Americana im Elektroauto (Bildmaterial: Racing Green Endurance) Ziel war es mit dem eigens entwickelten Elektro-Sportwagen SRZero, die Panamericana, mit 26.000 Kilometern die längste Straße der Welt, komplett abzufahren.

Die elf Ingenieure des Imperial College aus London testeten auf einer Strecke von 26.000 km der legendären Panamericana das batteriebetriebene Radical SRZero auf Herz und Nieren und wollen damit zeigen, dass es sich bei Elektrofahrzeugen um mehr als eine Modeerscheinung handelt.

Die Erbauer des Radical SRZero behaupten, es würde sich bei ihrer Entwicklung um das einzige zugelassene Elektrofahrzeug ohne mechanische Differenzialsperre handeln. Stattdessen verwendet das Fahrzeug einen 54kWh-Lithium-Ionen-Phosphat-Akku von Thundersky und wird mit zwei Elektromotoren an den Hinterrädern angetrieben.

Eine Steuerungssoftware ist eine maßgeschneiderte Entwicklung, wie Alec de Zegher, Leiter der Softwareentwicklung betonte. Denn schließlich musste die 600V-Stromversorgung der Motoren gewährleistet werden.

Doch nicht nur die Software wurde speziell für den Radical SRZero entwickelt, auch die Hardware musste auf das Modell zugeschnitten werden. So wurden die Elektromotoren der Firma Evo Electric mit einer angepassten Wicklung versehen, um eine größtmögliche Effizienz (mehr als 95%) bei der Reisegeschwindigkeit von etwa 65-105 km/h zu erreichen. Das Team, welches sich den Projektnamen "Racing Green Endurance" gegeben hat, ist nach Abschluss ihres Test-Marathons begeistert und plant nun die Gründung eines eigenen Unternehmens, um sich noch intensiver mit dem Thema Elektromobilität zu beschäftigen.

Es dauerte 135 Tage, um die 26.000 Kilometer lange Strecke durch 14 verschiedene Länder zu absolvieren. Das Team wurde begleitet von einem Filmteam und BBC World zeigt in regelmäßigen Abständen alle Folgen der achtteiligen Dokumentation Die nächste Folge läuft am kommenden Samstag, den 22.01.11, um 21.30 Uhr.

Weitere Informationen: Racing Green Endurance

(mk/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
0 #2 Marc Kudling 2011-01-25 09:50
zitiere Corbeau:
Zitat:
Viel interessanter wäre zu erfahren, ob die beiden Hinterräder durch normale E-Motoren oder Linearmotoren angetrieben werden.

Hallo,

bei den Motoren handelt es sich um zwei AFM-140 von Evo Electric: http://www.evo-electric.com/inc/files/AFM-140-Spec-Sheet-V1.1.pdf

Gruß
Marc Kudling
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0 #1 2011-01-19 22:34
Zitat:
"das einzige zugelassene Elektrofahrzeug ohne mechanische Differenzialspe rre handeln. Stattdessen verwendet das Fahrzeug einen 54kWh-Lithium-Ionen-Phosphat-Akku von Thundersky und wird mit zwei Elektromotoren an den Hinterrädern angetrieben."

Von Diff-Sperre kann keine Rede sein. Müsste wohl heissen: ohne Differential.

Viel interessanter wäre zu erfahren, ob die beiden Hinterräder durch normale E-Motoren oder Linearmotoren angetrieben werden.
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