HHF Hybrid-Konzept: Elektroantrieb hat Feuertaufe bestanden

Elektro-Rennfahrzeuge

BRUSA_24h-Nuerburgring_2008_Hybrid-Apollo_010 Trotz Getriebeproblemen im konventionellen Antriebsbereich während des 24h-Rennens am Nürburgring, fuhr der Hybrid-Rennwagen von Heinz-Harald Frentzen letzten Sonntag um 15 Uhr, lediglich angetrieben von seinem Elektromotor, über die Ziellinie.

Der eingesetzte Elektroantrieb von BRUSA funktionierte über das ganze Rennwochenende einwandfrei und fungierte während des Rennes sogar zweimal als Abschleppdienst, um das sonst wegen Getriebeprobleme liegen gebliebene Fahrzeug zurück in die Boxen zu befördern.


Das Hybrid-Konzept von Hybrid-Racing trat vor über 200.000 Zuschauern den Beweis an, dass die Hybridtechnik im Motorsport eine gute Zukunft hat. Während alle elektrischen Systeme während des gesamten Wochenendes einwandfrei funktionierten, kämpfte das Team ebenso wie zahlreiche andere Wettbewerber, mit
Problemen im Bereich des konventionellen Antriebsstrangs und einigen Kinderkrankheiten, die aufgrund der sehr kurzen Testphase nicht unerwartet kamen. Ohne die technischen Probleme wäre unter Umständen eine Topplatzierung möglich gewesen.

„Das Ergebnis kann man aus zweierlei Gesichtspunkten betrachten. Einmal dass wir im konventionelles System zweimal mit dem Getriebe Probleme hatten, auf der anderen Seite hat das Konzept der Energierückgewinnung beim Bremsen unsere Erwartungen übertroffen“, erklärte Heinz Harald Frentzen.

Mit dem 136 PS starken Elektroantrieb auf der Vorderachse hatten die Fahrer quasi einen Allrad zur Verfügung. In die Kurve hinein wurde mit dem Elektromotor gefahren und ab Mitte der Kurve wurde der Verbrenner dazu geschaltet. (mp/wga)




(Quelle: Hybrid Racing, Bildmaterial: BRUSA)



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