HHF Apollo-Hybrid: Frentzen setzt BRUSA-Elektroantrieb ein

Elektro-Rennfahrzeuge

hhf_hybrid_concept_car_wga Ex Formel-1-Pilot Heinz Harald Frentzen setzt beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring (vom 22. bis 25. Mai) einen 630 PS starken Gumpert Apollo mit Hybridtechnik vom führenden Schweizer Leistungselektronik- und Antriebsspezialisten BRUSA Elektronik ein.

Angetrieben wird der kompakte BRUSA-Hochleistungsantrieb wie berichtet von einer 8.7-kWh-Lithium-Ionen-Batterie von GAIA. Beide Unternehmen sind offizielle Sponsoren des "HHF Hybrid Concept Car". Die Batterie wird auch durch die bei jedem Bremsvorgang anfallende Energie gespeist, die so genannte Rekuperation.


Die zurück gewonnene und wieder zur Beschleunigung eingesetzte Bremsenergie führt zu vergrößerter Reichweite – ein Vorteil, der sich gerade bei Langstreckenrennen auszahlt.

Mit einer Hybrid-Technologie, die in der Formel 1 erst ab 2009 eingesetzt werden soll, erlebt das private Team von Hybrid Racing seine Feuertaufe ausgerechnet beim längsten und schwierigsten Rennen auf der schönsten und anspruchsvollsten Rennstrecke der Welt.

Als Basisfahrzeug dient der Super-Sportwagen Gumpert Apollo, für den Antrieb sorgt neben einem 3,3-Liter-V8-Biturbo-Motor zusätzlicn ein 100-kW-Elektromotor. Die Kombination des 50 kg Hybrid-Synchron-Motors (HSM) mit dem 9.5 kg leichten BRUSA-Drehstrom-Umrichter liefert über einen sehr weiten Drehzahlbereich die volle Leistung. Die Hybrid erregte Synchronmaschine (HSM) kombiniert das Reluktanzprinzip und die permanente magnetische Erregung miteinander, so lässt sich das Beste von beiden nutzen, ohne dass die spezifischen Nachteile allzu stark in den Vordergrund treten. Mit dem Prinzip der hybriden Erregung ist ein ökonomischer Weitbereichsantrieb möglich geworden, mit der sich jene Fahrdynamik erzielen lässt, die heute von einem Fahrzeug erwartet wird. (mp/wga)


(Quelle und Bildmaterial: HHF/BRUSA/wga)



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