RWE liefert erste Fahrzeuge für Projekt „E-Mobilität im Pendlerverkehr“

Elektro-Mobilitätsprojekte

RWE liefert erste Fahrzeuge für Projekt „E-Mobilität im Pendlerverkehr“ (Bildmaterial: RWE)Vor der ADAC Geschäftsstelle in Mülheim ist diese Woche der Startschuss für das größte Pilotprojekt in Nordrhein-Westfalen rund um das Thema Elektromobilität gefallen. Die ersten sieben Teilnehmer des Projektes „E-Mobilität im Pendlerverkehr“ in der Modellregion Rhein-Ruhr erhielten insgesamt zwölf E-Fahrzeuge.

Das Projekt Pendlerverkehr wurde im März vorgestellt. Neben RWE sind die RWTH Aachen, die fka (Forschungsgesellschaft Kraftfahrwesen mbH Aachen) und die Renault Deutschland AG Projektpartner. Die EnergieAgentur.NRW koordiniert das Projekt, das vom Bundesverkehrs-ministerium mit sieben Mio. Euro gefördert wird.

„Die RWE Effizienz GmbH bietet mit dem RWE e-Paket eine Komplettlösung für den Kunden an. Es besteht aus Elektro-Fiat, Ladeinfrastruktur und Ökostromvertrag“, so Ingo Alphéus, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Effizienz GmbH.
Vertreter der Firmen Essers Bedachungen aus Mülheim, der Energieversorgung Oberhausen, der Athlon Car Lease Germany, HOCHTIEF Facility Management, der PVS Rhein-Ruhr, der DEKRA und der Emscher Lippe Energie GmbH bekamen von Ingo Alphéus und Carolin Reichert die Fahrzeugschlüssel für den Karabag 500 E überreicht. Unter den Gästen war auch ADAC-Präsident Peter Meyer, der von RWE-Chef Jürgen Großmann ein E-Fahrzeug für die ADAC-Geschäftsstelle in Mülheim erhielt. "Wir werden das Fahrzeug für unsere Mitarbeiter verwenden, es aber auch unseren Kunden testweise zur Verfügung stellen, um Elektromobilität erfahrbar zu machen", so Carsten Claßen von Athlon Car Lease.

Insgesamt werden bis zu 150 E-Fahrzeuge eingesetzt. Neben dem Karabag 500 E der auf dem Fiat 500 basiert, wird ab Spätherbst dann auch Renault erste umgerüstete Renault Kangoos an die Teilnehmer ausliefern können. Es werden auch Modelle auf der Basis des Fiat Fiorino zum Einsatz kommen. Mit einer Reichweite zwischen 100 und 140 Kilometern sind die E-Fahrzeuge für den urbanen Verkehr gut geeignet.

Ziel des Gemeinschaftsprojekts ist die Integration von Elektromobilität in den alltäglichen Pendlerverkehr entlang der A40. Gerade in diesem Ballungsraum mit häufigen Staus oder stockendem Verkehr können die sauberen und leisen E-Fahrzeuge ihre Stärken unter Beweis stellen. Mit dem Fokus auf die Städte Mülheim, Essen und Dortmund will RWE bis Mitte 2011 eine flächendeckende Ladeinfrastruktur aufbauen. Darüber hinaus werden Daten gesammelt, die eine Entwicklung marktfähiger Produkte, wie Navigationsgeräte mit komfortabler Ladestationsübersicht und Routenplanung ermöglichen.
Die Projektteilnehmer wollen damit die notwendige Entwicklung und Forschung zur Einführung der Elektromobilität weiter vorantreiben. In der Forschung wird das Projekt intensiv begleitet, untersucht und ausgewertet.

(mk/wattgehtab.com)


Kommentare 

 
+1 #1 2011-02-25 19:35
Wirklich sehr gut. Vor allem Pendler würden sich für Elektrofahrzeug e (EV) eignen, da diese beispielsweise an geeigneten P+R Anlagen bzw. direkt am Arbeitsplatz nachgeladen werden könnten.
Wenn man sich dafür interessiert, ob EV für den eigenen Bedarf geeignet sind, können entsprechende Infos unter http://dottribes.com/iev oder http://green-and-energy.com gefunden werden.
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