Honda-Projekt E-Kizuna: Elektrofahrzeuge für eine katastrophenresistente Stadt

Elektro-Mobilitätsprojekte

Honda-Projekt E-Kizuna: mit Elektrofahrzeugen für eine katastrophenresistente Stadt Eine deutliche Reduzierung der CO2-Emissionen bis 2015 ist Ziel des Projektes E-KIZUNA, das die Honda Motor Corporation und die japanische Stadt Saitama umsetzen wollen. Eine entsprechende Vereinbarung wurde in Japan unterzeichnet. Das Projekt wird von der Stadt Saitama in Zusammenarbeit mit zahlreichen Interessengruppen verwaltet. Das japanische Wort kizuna steht für die Bande zwischen den Menschen.

Im Rahmen von E-KIZUNA werden Honda und die Millionenstadt Saitama den Einsatz von Elektrofahrzeugen, Plug-in-Hybridfahrzeugen und Elektrorollern im Stadtverkehr erproben. Darüber hinaus will Honda im Frühjahr 2012 das „Honda Smart Home System“ in Saitama errichten und testen. Dabei handelt es sich um ein Energiemanagementsystem, in dem verschiedene von Honda entwickelte Anlagen zur Energieerzeugung zum Einsatz kommen, u.a. ein Gas-Blockheizkraftwerk und ein Solarenergiesystem. Ergänzend zum kommerziellen Stromnetz soll das „Honda Smart Home System“ Wärme und Elektrizität für Privathaushalte liefern und den Strom für die Elektromobilität bereitstellen. Honda wird gleichzeitig untersuchen, inwieweit das System in der Lage ist, in einem Katastrophenfall unabhängig Strom zu erzeugen.

Bis zum Jahr 2015 sollen so die CO2-Emissionen um die Hälfte des Niveaus von 2000 reduziert werden.

Die Priorität von E-KIZUNA liegt auf der Errichtung einer katastrophenresistenten Stadt der Zukunft mit Hilfe unterschiedlicher Energiequellen und Elektromobilität. Die Projektvereinbarung zwischen Honda und der Stadt Saitama umfasst diverse Maßnahmen, unter anderem:

  • Verbesserung des Zugangs zu Elektrofahrzeugen und Entwicklung von Geschäftsmodellen für Elektrofahrzeuge.
  • Aufbau unabhängiger Häusersiedlungen mit Fokus auf lokale Stromerzeugung und -verwendung.
  • Entwicklung von Haushaltsenergiesystemen, die im Katastrophenfall funktionsfähig sind.

Weitere Bestandteile der Zusammenarbeit sind:

  • Aufbau eines Sicherheitsnetzes für Ladestationen.
  • Ankurbelung der Nachfrage durch Schaffung von Anreizen.
  • Am lokalen Bedarf orientierte Aufklärungsinitiativen.

(mk/wattgehtab.com)


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