Bertha Benz Challenge mit 42 E-Fahrzeugen äusserst erfolgreich

Elektro-Mobilitätsprojekte

Auftaktveranstaltung zur Bertha Benz Challenge (Bild: boro-media.de) Ausblick 2012: Weltweite Leitveranstaltung für alternative Antriebe.

Der Anfang ist gemacht, die Challenge zu Ehren von Bertha Benz auf der ältesten Automobilstraße der Welt war ein voller Erfolg. Alle 42(!) gestarteten Fahrzeuge kamen selbstverständlich ins Ziel. Kein Wunder, dass die Veranstalter jetzt neue Herausforderungen anpeilen. Edgar Meyer und seine Ehefrau Frauke, Vorsitzende des Vereins Bertha-Benz Memorial Route, haben ein ehrgeiziges Ziel: „Wir wollen alljährlich vor der weltgrößten Autoschau, der IAA in Frankfurt, die neuesten Elektro-und Hybridfahrzeuge präsentieren. Die Bertha Benz Challenge soll weltweite Leitveranstaltung für nachhaltige Mobilität werden.“

E-Omnibus der SWK Osnabrück, E-Smart von Bea-Tricks und 2xCitroen C-Zero (Bild: boro-media.de) Das Echo auf die erstmals durchgeführte Erkundungsfahrt auf den Spuren von Autopionierin Bertha Benz war durchweg positiv. Schon die Teilnehmerzahl spricht für sich: 42 Fahrzeuge, darunter neben einer Flotte von Tesla und I-Miev/Peugeot Ion/Citroen C-Zero  sowie Stromos, ein E-Smart der Umbauexperten von BEA-tricks (www.bea-tricks.de) und ein rein strombetriebener Omnisbus der Stadtwerke Osnabrück. Die Vielfalt überraschte. Sogar ausgefallene E-Mobile wie ein elektrifizierter Oldtimer-Jaguar Baujahr 1961 von Windreich-Unternehmer Tobias Aichels, der flunderförmige Solarrenner Delphin von bsm und Solarmobil Karlsruhe und die (noch) seltene Mercedes B-Klasse F-Cell  und E-Cell nahmen teil und verdeutlichten das interessante Angebot moderner klimafreundlicher Fahrzeuge.

Jaguar E-Type der Windreich AG: Wie es sich gehört, "E" steht für Elektrifiziert (Bild: boro-media.de) „Wir wollen Beachtung für nachhaltige Mobilität wecken“ – das war das Credo der Veranstalter, die mit der zweitägigen Ausfahrt durch Pfalz und Baden ein besonderes Highlight kreiert haben. Rallye-Legende Heidi Hetzer (74) chauffierte einen Opel Ampera. Auch Tazzari Zero, ein E-Porsche von Ruf und der BMW E-Mini des TÜV Süd gehörten zum Starterfeld, das am 10. September vom Ehrenhof des wunderschönen Schlosses Mannheim auf die 104 km lange Tour nach Pforzheim ging.  Zurück führte die Tour tags darauf auf der historischen Route. Die Teilnehmer erlebten keine anstrengende Rallye, sondern eine entspannende, gastliche Ausfahrt mit Ladehalt und Dinner im Barockschloss Bruchsal.

Autopionierin Bertha Benz bewältigte die Strecke 1888 mit dem Benz-Motorwagen. „Sie fuhr das innovativste Fahrzeug ihrer Zeit – so wie jetzt bei der Bertha Benz Challenge die innovativsten Fahrzeuge der heutigen Zeit dabei sind“, erläutert Organisatiorin Frauke Meyer. Im Fokus stehen Autos mit Elektro- und Hybridantrieb ebenso wie wasserstoff- und brennstoffzellenbetriebene Fahrzeuge. „Wir wollen zeigen, dass zukunftsgerechte Mobilität heute schon existiert und die entsprechenden Autos auch gekauft werden können.“ Nachhaltigkeit soll öffentlichkeitswirksam für alle sichtbar auf die Straße kommen – und das gelang auf Anhieb.

(tb/wattgehtab.com)


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