4,7 Millionen Euro für Elektromobilität in Österreichs erster Modellregion

Elektro-Mobilitätsprojekte

klima_energie_fonds-logoVier Großregionen haben sich an der ersten Ausschreibung für ein zukunftsfähiges Mobilitäts- und Energiebereitstellungskonzept zur Einführung von Elektro-Fahrzeugen beteiligt. Das überzeugendste Konzept kommt aus der Region Rheintal, diese städtische Agglomeration ist mit ca. 274.000 Einwohnern der am dichtest besiedelte Raum in Vorarlberg.

Das Präsidium des Klima- Energiefonds bestätigte gestern den Vorschlag der Jury. 4,7 Millionen Euro Fördergeld stellt der Fonds zur Realisierung dieses zukunftsweisenden Großprojekts zur Verfügung.

"Die Zukunft gehört dem Elektroauto. Die Abhängigkeit von Erdölprodukten und verpflichtende Klimaschutzziele machen den elektrischen Antrieb endlich marktreif", zeigt sich Eveline Steinberger, Geschäftsführerin des Klima- und Energiefonds zuversichtlich. "Nun geht es darum, Mobilität als innovative Energiedienstleistung zu verstehen. Stromwirtschaft, Verkehr und Informationstechnologien müssen zukünftig optimal miteinander verzahnt werden. Im Idealfall bedeutet das, dass ein Auto in Zukunft auch als Pufferspeicher für Strom aus Fotovoltaik und Windkraft dienen kann", so Eveline Steinberger weiter. 

Eine Betreibergesellschaft bereitet den Markt nun für rein erneuerbar-elektrisch angetriebene Fahrzeuge in Vorarlberg vor. Ein umweltschonendes Mobilitätskonzept mit Einbindung des Öffentlichen Verkehrs, Radfahren und Gehen, spielt dabei eine ebenso große Rolle wie der Aufbau einer flächendeckenden Stromtankstelleninfrastruktur aus erneuerbaren Energien. Bereits im ersten Jahr sollen 100 Elektro-Fahrzeuge und 50 neu errichtete Stromtankstellen zum Einsatz kommen. Dieses Großprojekt wird seitens des Klima- und Energiefonds begleitet, erste Erfahrungen sollen bereits kommendes Jahr bei weiteren Projekten einfließen.

(Quelle: Klima- und Energiefonds)


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