Sanyo Electric hat kürzlich bekanntgegeben, ein Abkommen mit Suzuki Motor geschlossen zu haben, dass die Lieferung der Batterien für den Suzuki Swift Plug-in-Hybrid beinhaltet. Suzuki hatte die Studie seines Hybrid-Fahrzeuges auf der Tokyo Motorshow 2009 und zuletzt auf dem Genfer Automobilsalon der Öffentlichkeit vorgestellt.
Vor einem Monat erteilte das japanische Ministerium für Land, Infrastruktur, Transport und Tourismus die Typenzulassung für den Elektro-Swift, woraufhin Suzuki jetzt mit der Fertigung einiger Fahrzeuge beginnen möchte. Die Autos sollen im Herbst dieses Jahres an ausgewählte Händler zu Testzwecken übergeben werden. Dabei sollen Daten über die Leistungsfähigkeit unter den regionalen Verkehrsbedingungen gesammelt und die Wartungsanfälligkeit ermittelt werden.
Bei dem Suzuki Swift PHEV handelt es sich um einen seriellen Plug-in-Hybrid, der ausschließlich über den Elektromotor angetrieben wird. Dieser hat eine Leistung von 55 kW bei einem maximalen Drehmoment von 180 Nm. Der Dreizylinder-Verbrennungsmotor mit einem Hubraum von 0,66 Litern dient lediglich zum Laden der Lithium-Ionen-Batterie und hat, wie bei einem seriellen Hybriden typisch, keine direkte Verbindung zu den Antriebsrädern.
Die von Sanyo hergestellte Batterie verfügt über eine Kapazität von 2,66 kWh und ermöglicht rein elektrisches Fahren für etwa 15 Kilometer. Bei einer Strecke von 100 Kilometern begnügt sich der Swift mit 2,8 Liter Benzin (ermittelt nach dem japanischen Fahrzyklus JC08).
Sanyo liefert seit 2004 Nickel-Metall-Hydrid-Batterien für Hybrid-Fahrzeuge an Honda und Ford. Entwicklungspartnerschaften bestanden außerdem mit dem Volkswagen-Konzern. Mit dieser neuen Partnerschaft will Sanyo seine Beziehungen zu Suzuki stärken und sich als Anbieter moderner Fahrzeugbatterie-Systeme etablieren.
(mk/wattgehtab.com)