HHF Apollo-Hybrid mit GAIA-Batterie

Batterie

hhf_apollo-hybrid_design_nuerburgring_2008 Wie kürzlich berichtet, will der frühere Formel 1-Pilot Heinz-Harald Frentzen beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring (vom 22. bis 25. Mai) erstmalig mit einem Hybrid-Rennfahrzeug auf dem "Ring" antreten. Dabei wurde jetzt bekannt, dass eine Lithium-Ionen-Batterie aus deutscher Produktion vom Hersteller GAIA zum Einsatz kommt. 

Die im Gumpert Apollo Hybrid-Renner eingesetzte GAIA-Batterie besteht aus 90 Zellen zu je 27 Ah und kommt so auf einen Energieinhalt von 8,7 kWh. Die Batterie hat ein aufwändiges Batterie-Management-System und kommuniziert alle relevanten Batteriedaten via CAN-Bus zu weiteren Schnittstellen des Fahrzeuges.


Die Daten können via Satellit übertragen und von den zuständigen Technikern jederzeit während des Rennens beobachtet werden. So kann die Leistungsabgabe der Batterie an den Elektromotor und die Aufnahme der durch rekuperatives Bremsen erzeugten Energie jederzeit beeinflusst werden. Die Batterie wird vor Rennbeginn aufgeladen, zusätzlich kann der Boxenstopp, je nach Ladezustand der Batterie, zur Schnellladung genutzt werden. Die im Unterboden des Fahrzeuges eingebaute Batterie wiegt ca. 190kg und ist mit einer umfangreichen Sicherheitselektronik ausgestattet.

„In Zukunft werden wir die Batterie für dieses Fahrzeug noch größer auslegen und so den elektrischen Anteil am Gesamt-Hybrid-Konzept erhöhen. Die rein elektrische Reichweite liegt heute schon bei mehr als 50 km. Ziel ist es, diese auf 100 km zu erhöhen. Das dürfte auch für den Einsatz in Serienfahrzeugen interessant sein, da man mit dieser Reichweite einen Großteil der täglichen Fahrten rein elektrisch fahren und für längere Strecken den Verbrennungsmotor zuschalten kann. Durch das rekuperative Bremsen wird die Energie ausgesprochen effizient genutzt und in der Summe Kraftstoff und CO2-Ausstoß eingespart.“ erklärte Norbert Grein, Leiter Vertrieb und Marketing der GAIA Akkumulatorenwerke GmbH.

„Wir sind stolz darauf, dass wir die Batterie – und damit eine Kernkomponente des Hybridfahrzeuges – in das von Heinz-Harald Frentzen initiierte und technisch sehr anspruchsvolle Projekt einbringen dürfen. Der Rennsport spielt häufig eine technologische Vorreiterrolle und bietet uns die Gelegenheit, auch für eventuelle spätere Einsätze in „normalen Serienfahrzeugen“ unsere Lithium-Ionen-Technik vorzustellen“ sagt Dr. Klaus Brandt, Geschäftsführer der GAIA Akkumulatorenwerke GmbH.

Die GAIA Akkumulatorenwerke aus Nordhausen ist ein Tochterunternehmen der LTC (Lithium Technology Corporation) mit Sitz in Plymouth Meeting, USA.

(Quelle: GAIA, Bildmaterial: LTC/PR Newswire/Newscom)



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