GM und A123 entwickeln Lithium-Ionen-Batterie für den Chevy Volt

Batterie

gm_chevrolet_volt_small_up(Quelle: GM/ar) General Motors scheint nichts dem Zufall zu überlassen, nachdem im Juni für den Chevy Volt schon zwei Aufträge für Batterieentwicklungen an die Hersteller Compact Power und Continental vergeben wurden, gesellt sich nun auch noch A123Systems dazu.

GM wird gemeinsam mit dem US-amerikanischen Unternehmen A123Systems eine Lithium-Ionen-Batterie für das sogenannte E-Flex-System entwickeln. Diese Batterie soll sowohl beim Chevrolet Volt, als auch für Brennstoffzellen- und Hybridantriebe des Unternehmens zum Einsatz kommen.


Die Batterie soll aus Speicherzellen bestehen, deren Chemie auf Nanophosphaten beruht. Diese Technologie soll das Sicherheitsproblem der heutigen Lithium-Ionen-Batterien vermeiden und über längere Betriebsdauer mehr Leistung bringen. Bob Lutz, GM-Chef für die weltweite Produktentwicklung hält einen Durchbruch bei der Batterietechnologie für wegweisend bei der Entwicklung zukünftiger Antriebssysteme. „Unternehmen, die sich mit den besten strategischen Partnern zusammenschließen, werden dabei die Nase vorn haben“, erklärte jetzt der große alte Mann der Automobiltechnik.

Beim Chevrolet Volt handelt es sich um ein Plug in-Hybrid, dass nach der Aufladung der Batteriie bis zu 80 Kilometer ohne Einsatz des Benzinmotors an Bord - als rein elektrisch - fahren kann. Das würde für die weitaus meisten Fahrten von Berufspendlern selbst in den USA reichen.

Im Frühjahr hatte GM bereits zwei Aufträge zur Entwicklung von Batterien vergeben. Einer ging an Compact Power Inc, einer Tochter des koreanischen Batterieherstellers LG Chem, ein zweiter an die Continental AG. Die Vereinbarungen sehen vor, dass Compact Power die Batteriezellen der Muttergesellschaft für den Bau einer Fahrzeugbatterie einsetzt, während Continental die Zellen von A123Systems verwendet.



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Bildmaterial: UnitedPictures
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