A123 Systems, Entwickler und Hersteller von Lithium-Ionen-Batterien mit Nanophosphat-Kathoden, hat diese Woche die nach eigenen Angaben größte Fertigungsanlage für Lithium-Ionen-Fahrzeugbatterien in Nordamerika in Betrieb genommen.
Mit dem neuen Werk in Livonia im US-Bundesstaat Michigan wird A123 seine Produktionskapazität voraussichtlich um 600 MWh pro Jahr steigern und dadurch das bis 2011 selbst gesetzte Ziel, pro Jahr mehr als 760 MWh zu produzieren, erreichen.
Die Inbetriebnahme der 2,7 ha großen Fertigungsanlage erfolgte nur ein Jahr nachdem A123 einen Förderkredit des U.S. Department of Energy (DOE) in Höhe von 249 Millionen Dollar erhalten hatte.
A123 will sich in Livonia hauptsächlich auf die Fertigung von prismatischen Zellen konzentrieren. Dabei wird der vollständige Produktionsprozess, von der Forschung und Entwicklung, über die Zellen- und Modulherstellung, bis hin zur einbaufertigen Elektrofahrzeug-Batterie, in dem neuen Werk erfolgen.
Zu den Kunden von A123 zählen unter anderem BAE, Eaton, Fisker, Navistar und Shanghai Automotive Industry Corporation (SAIC). Weitere Anwendung finden die Energiespeichersysteme von A123 außerdem bei der Stabilisierung intelligenter Stromnetze (Smart Grid), mit einer installierten Gesamtleistung von 20 MW weltweit.
(mk/wattgehtab.com)